Rick Astley
Richard „Rick“ Paul Astley, geboren 6. Februar 1966 in Newton-le-Willows, Lancashire, heute Merseyside; ist ein britischer Sänger. Er feierte zwischen 1987 und 1993 grosse Charterfolge, unter anderem mit den Titeln Never Gonna Give You Up, Whenever You Need Somebody, Together Forever, Take Me to Your Heart und Cry for Help. Nach fast 30 Jahren erreichte Astley 2016 wieder Platz eins der britischen Charts mit seinem Comebackalbum 50.
Rick Astley wuchs als jüngstes von vier Kindern im Norden Englands auf. Sein Vater führte ihn früh an die Musik heran und meldete ihn im Kirchenchor an. Schon in der frühen Kindheit gründete Rick erste Bands. Als er mit Schulfreunden die Band FBI gegründet hatte und mit ihr einige Konzerte in der Umgebung seiner Heimat gab, wuchs der Bekanntheitsgrad von Astley langsam an. Kurze Zeit später bekam er erste Angebote von Musikproduzenten. Seine Bandkollegen unterstützten ihn in seinen Bestrebungen zu einer Solokarriere, so dass Astley FBI verliess und sich der Hitfabrik von Pete Waterman (Stock Aitken Waterman) anschloss, die unter anderem auch Kylie Minogue und Samantha Fox zu Popstars machte.
Ende Juli 1987 wurde seine Debütsingle Never Gonna Give You Up im typischen Euro-Disco-Sound veröffentlicht, mit der er zunächst in England und später in 15 weiteren Ländern (u. a. in den USA und Deutschland) für längere Zeit die Spitze der Charts eroberte. An diesen Erfolg knüpfte auch die zweite Single und das darauf folgende Album Whenever You Need Somebody an. In den nächsten zwölf Monaten war Astley einer der erfolgreichsten Künstler in Grossbritannien und räumte bei den BPI Awards den Titel für die beste Single Never Gonna Give You Up ab und wurde in den USA für einen Grammy nominiert. Auch die weiteren Single-Auskopplungen aus dem Album erreichten in vielen Ländern Top-Ten-Platzierungen. Astleys zweites Album Hold Me in Your Arms erschien im November 1988 und knüpfte nahtlos an die ersten Hits an. 1989 und 1990 führte ihn seine erste Welttournee durch Europa, die USA, Asien und Australien. Nachdem er sich von Waterman getrennt hatte, brachte er im Februar 1991 sein drittes, künstlerisch etwas ambitionierteres Album Free auf den Markt, bei dem unter anderem Elton John, Michael McDonald und Climie Fisher mitwirkten. Mit der LP und auch den Single-Auskopplungen konnte er noch mal einige Erfolge in England, den USA und einigen europäischen Ländern verbuchen. An die Erfolge der ersten Platten konnte er jedoch nicht mehr anknüpfen.
Als im September 1993 Astleys viertes Album Body and Soul, an dem wieder bekannte Kollegen wie Lisa Stansfield oder erneut Climie Fisher mitarbeiteten, erschien, hatten sich seine Prioritäten bereits ein wenig verschoben. Seine Frau und er bekamen eine Tochter. Die Musik mit dem Tourstress und den Arbeiten im Studio rückte er mehr in den Hintergrund. Das Album verkaufte sich schlecht, so dass sich auch die seriöse Musik-Presse, die nie besonders viel für Astleys Werke übrig hatte, bestätigt fühlte. Astley zog sich zunächst aus dem Musikgeschäft zurück. 2000 begann er wieder mit den Aufnahmen eigener Songs. Im Oktober 2001 erschien auf Polydor seine Comeback-Single Sleeping, der zwei Monate später das Album Keep it Turned On folgte. Beide erreichten in Grossbritannien und weiten Teilen Europas die Charts, doch der grosse Erfolg blieb aus. Im Sommer 2002 kam ein Greatest-Hits-Album und Mitte 2004 eine Zusammenstellung seiner besten Love Songs heraus, die sich beide gut verkauften. In England gab er nach über zehn Jahren wieder einige Konzerte. Wieder mehr als zehn Jahre später erschien im Juni 2016 Rick Astleys siebtes Studioalbum 50 (seinem Alter bei Erscheinen), mit dem er Platz 1 der britischen Charts erreichte und anschliessend auf Tournee ging.
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Rick Dees
Rick Dees, eigentlich Rigdon Osmond Dees, geboren 14. März 1950 in Jacksonville, Florida; ist ein US-amerikanischer Radio-DJ. Seine Show Daily Dees wird durch seine eigene Firma „Dees Entertainment“ US-weit verbreitet.
Dees wuchs in Greensboro, North Carolina, auf und schloss ein Studium mit dem Schwerpunkt Radio- und Filmwissenschaft an der University of North Carolina at Chapel Hill mit dem Bachelor ab. Er lebt im südkalifornischen Toluca Lake. Dees hatte Gastauftritte in einigen Filmen und Fernsehserien, wie beispielsweise in Love Boat, Diagnose: Mord und La Bamba. 1999 wurde er in die Radio Hall of Fame aufgenommen und mit den People’s Choice Award ausgezeichnet. Zudem ist ihm ein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame gewidmet.
Mit dem Lied Disco Duck konnte Dees im Jahr 1976 eine Woche Platz 1 der US-amerikanischen Singlehitparade belegen. Der Song wurde u. a. 1977 von D.J. Scott gecovert. Auch dem damaligen Radiomoderator Willem gelang ein Charterfolg mit dem Lied Tarzan ist wieder da, welches ein Zitat aus Disco Duck enthält. Dees war von 1982 bis 2004 23 Jahre lang Morgenmoderator der Radiostation KIIS-FM in Los Angeles. Seit 1983 moderiert er zudem die wöchentliche Chartshow Rick Dees Weekly Top 40, die als Syndication in drei verschiedenen Formaten auf ungefähr 350 US-Radiostationen sowie im Internet als Stream und Podcast ausgestrahlt wird. Ab September 2006 war Rick Dees als Morgenmoderator bei der Radiostation KMVN Movin' 93-9 FM in Los Angeles tätig. Nach einem Formatwechsel des Senders im April 2009 beendete er dort jedoch seine Moderationstätigkeit. Seine Show verbreitete er weiter über seine Homepage „rick.com“. Am 20. April 2011 kehrte Dees zur Schwesterstation von KIIS, dem Sender KHHT (heute KRRL) zurück. KHHT hatte sein Format in „Gold-based Rhythmic AC“ gewechselt. Dees moderierte hier seine Show ein Jahr. Daily Dees wurde weiterhin Montag bis Freitag produziert und per Syndication US-weit verbreitet.
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Rick James
Rick James, geboren 1. Februar 1948 als James Ambrose Johnson junior in Buffalo, New York; † 6. August 2004 in Los Angeles, Kalifornien, war ein US-amerikanischer Sänger, Songwriter und Musikproduzent.
Rick James war das dritte von acht Kindern einer ehemaligen Tänzerin und eines Arbeiters. In den 1960er Jahren sang er in der Rockband Mynah Birds, in der Neil Young für kurze Zeit Gitarre spielte. Zwar hatte die Formation einen Vertrag mit Motown und nahm für das Label auch eine Platte auf, sie fiel jedoch auseinander, da James aber aufgrund einer Gefängnisstrafe wegen unerlaubten Entfernens von den US-Streitkräften nicht mehr zur Verfügung stand, kam es nicht zu der geplanten Veröffentlichung. Während der späten 1970er und frühen 1980er Jahre war er einer der erfolgreichsten Künstler des Musiklabels Motown. James’ musikalischer Stil war eine wilde Interpretation von Funkmusik und Rhythm and Blues (R&B), die er durch sein eigenwilliges Erscheinungsbild unterstützte. Im Jahr 1980 trat der damals noch recht unbekannte US-Musiker Prince bei James’ Fire-It-Up-Tour als Vorgruppe mit seiner Band auf.
James erreichte 1982 mit dem Titel Super Freak Platz eins der Billboard-Dance-Charts. Ein weiterer Erfolg war das von James geschriebene Lied Party All the Time, das er für Eddie Murphy produzierte. Drei Jahre später erreichte die Single Glow Platz eins der US-Dance-Charts. 1991 wurde er als Co-Autor von MC Hammers U Can’t Touch This, das auf James’ Hit Super Freak basiert, mit einem Grammy für den besten R&B-Song ausgezeichnet. 1997 unternahm James einen Comebackversuch. Während einer Tour im Jahr 1998 erlitt er jedoch einen Schlaganfall, der seine Laufbahn als Musiker weitgehend beendete. Neben seinen musikalischen Erfolgen sorgte James auch durch seinen ausschweifenden Lebensstil, insbesondere durch seinen exzessiven Drogenkonsum, für Aufsehen. In den 1990er Jahren wurde er zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Das Gericht befand ihn für schuldig, gemeinsam mit seiner damaligen Partnerin, Tanya Hijazi, eine junge Frau entführt und misshandelt zu haben. Dabei wurden dem Opfer mit dem heissen Ende einer Crackpfeife Verbrennungen zugefügt. Er verbrachte drei Jahre im Folsom Prison im US-Bundesstaat Kalifornien.
Durch Chappelle’s Show wurde James auch dem jüngeren Publikum bekannt. In der Show erzählte Charlie Murphy von diversen Eskapaden, die beide gemeinsam erlebt hätten. Zwischendurch wird dabei immer wieder ein Ausschnitt aus einem Interview mit James eingespielt, in dem er sagt: „Cocaine is a hell of a drug“ („Kokain ist eine höllische Droge“) und dann lacht. James starb am 6. August 2004 im Alter von 56 Jahren. Er erlag, wie eine Autopsie feststellte, einem Herzanfall, vermutlich eine Spätfolge seines exzessiven Drogenkonsums. Laut Autopsie stand er dabei unter dem Einfluss von neun verschiedenen Drogen; er hatte aber keine der Drogen in einer lebensbedrohlichen Dosis eingenommen.
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Rickie Lee Jones
Rickie Lee Jones, geboren 8. November 1954 in Chicago, Illinois; ist eine US-amerikanische Singer-Songwriterin, Sängerin, Gitarristin und Pianistin. Sie prägte einen neuartigen und oft kopierten Stil des Song-Arrangements.
Jones, die mit 14 Jahren von zu Hause wegging, zog Ende der 1970er Jahre nach Los Angeles, wo sie mit einem Programm aus gesprochenen, mit Beat untermalten Monologen auftrat. Ihr von Folk, Jazz und Rhythm & Blues geprägtes Debüt-Album erschien 1979. Chuck E. Weiss war die Titelfigur ihres dort enthaltenen Hits Chuck E.’s in Love. Im Lied heisst es, dass er verliebt sei in das „kleine Mädchen, das diesen Song singt“. Sie selbst nannte den Inhalt des Liedes fiktiv. Auf diesem frühen Album spielten bereits Grössen wie Dr. John, Michael Boddicker und Randy Newman Keyboards, oder Steve Gadd das Schlagzeug. Michael McDonald (Doobie Brothers) sang für RLJ die Backing Vocals. Sie wohnte in dieser frühen Phase in Los Angeles im Tropicana Hotel mit ihrem damaligen Lebensgefährten Tom Waits, tief verwurzelt in einer regen Musikszene, geprägt durch Künstler wie Jackson Browne, Warren Zevon, Frank Zappa, Eagles, Linda Ronstadt und viele mehr. 1980 wurde sie für den Grammy unter anderem in den Kategorien bester neuer Künstler und bestes Album nominiert. Ein weiterer wichtiger Einfluss ist Sal Bernardi. Sie lernten sich um 1975 kennen. Über ihn schrieb sie in den 1970er Jahren „Weasel and the White Boys Cool“. In den frühen 1980er Jahren begann er, mit Jones zu touren und im Studio zu arbeiten. Ihre Zusammenarbeit führte zu Kompositionen wie Traces of the Western Slopes vom 1982er Album Pirates und Theme for the Pope von The Magazine aus dem Jahre 1984, Flying Cowboys, dem Titelstück des gleichnamigen Albums von 1990, Tigers und Beat Angels vom Album Traffic from Paradise (1993). 1990 entstand ohne seine Mitwirkung das Album Pop Pop mit Jazz-Standards wie Dat There oder Bye Bye Blackbird, bei dem sie von Robben Ford, Charlie Haden und Tenorsaxophonist Joe Henderson begleitet wurde. 2003 veröffentlichte sie als Reaktion auf den umstrittenen US-Präsidenten George W. Bush das Album Evening of My Best Day, bei dem sie Ry Cooder und Bill Frisell begleiteten. Mit The Sermon On Exposition Boulevard, dass auf Blue Rose erschien, stieg Jones im April 2007 auf Platz 70 der deutschen Albumcharts ein. Für Jones ist dies bisher die erste Platzierung unter den Top 100 der Albumcharts in Deutschland. Zu ihrem 2009er Album Balm In Gilead trugen auch Ben Harper, Victoria Williams, Jon Brion, Alison Krauss und (kurz vor dessen Tod) Vic Chesnutt bei. Der Daily Mirror (UK) fasste das Werk wie folgt zusammen: „30 Jahre nach ihrem erstaunlichen Debüt Chuck E’s in Love bleibt Jones ein einzigartiges Talent, das die Chance nutzt, mit diesen Liedern voller Unschuld und Erfahrung vollständig aufzublühen. Songs geschrieben über einen Zeitraum von 20 Jahren – manchmal brauchen gute Dinge Zeit, um zu reifen.“
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Ricky Skaggs
Ricky Skaggs, geboren 18. Juli 1954 in Cordell, Kentucky; ist ein US-amerikanischer Country- und Bluegrass-Musiker.
Seitdem er im Alter von fünf Jahren begann, Mandoline zu spielen, galt Skaggs als musikalisches Wunderkind. Bei einem Bill-Monroe-Konzert wurde der Sechsjährige durch Zwischenrufe aus dem Publikum zu einem Auftritt neben dem grossen Star ermutigt. Ein Jahr später trat er erstmals in einer Fernsehshow auf. Nach und nach erlernte er weitere Instrumente. Um ihm öffentliche Auftritte zu ermöglichen, gründeten seine Eltern eine Familien-Band, die Skaggs Family. Obwohl er sich kurzzeitig für die Beatles und Rolling Stones begeisterte, galt seine eigentliche Liebe der traditionellen Country-Musik. Er fühlte sich insbesondere zum Bluegrass hingezogen. Seine Vorbilder waren Bill Monroe, Buck Owens, Ralph Stanley und George Jones. Bei einem Talentwettbewerb traf er auf den gleichgesinnten Keith Whitley. Die beiden arbeiteten fortan zusammen. 1970 erhielten sie die Gelegenheit, bei einem Konzert für den verspäteten Ralph Stanley einzuspringen. Der grosse Star war von ihrer Darbietung beeindruckt und engagierte den fünfzehnjährigen Skaggs kurzerhand für seine Bluegrass-Gruppe, die Clinch Mountain Boys. (mehr unter Wikipedia)
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Right Said Fred (RSF)
Right Said Fred ist eine britische Pop-Band, die im Jahr 1989 von den Brüdern Fred (Christopher Abbott Bernard) Fairbrass und Richard Fairbrass gegründet wurde. Zu ihren grössten Erfolgen zählen die Lieder I’m Too Sexy, Don’t Talk Just Kiss und You’re My Mate. Markenzeichen sind die Glatzen der beiden Sänger und ihre durchtrainierten Körper. Der Bandname basiert auf dem gleichnamigen Hit, den der britische Schauspieler Bernard Cribbins 1962 in den UK-Charts platziert hatte. In den 1990er Jahren gehörte Rob Manzoli als drittes Mitglied zur Band.
Seit 1989 treten Fred und Richard unter dem Namen Right Said Fred auf. 1990 kam ihr Freund Rob Manzoli als Gitarrist und Komponist zur Band. Er schrieb in den 1990er Jahren einige Songs für die Gruppe. Die Musik der Band ist durch Dancefloor-Rhythmen und anzügliche Texte gekennzeichnet. Gleich die erste Single I’m Too Sexy wurde 1991 ein Hit und verkaufte sich weltweit etwa drei Millionen Mal. In Grossbritannien kletterte der Song bis auf Platz 2 der Charts, in den USA bis auf Platz 1. Damit schrieb Right Said Fred Musikgeschichte, denn seit den Beatles war es keiner britischen Band gelungen, drei Wochen in Folge den ersten Platz der US-amerikanischen Charts mit einer Debütsingle zu belegen. Ausserdem belegte ihr Debütalbum Up Platz 1 der britischen Charts. Es folgten die Singles Don’t Talk Just Kiss und Deeply Dippy, die sie weiter bekannt machten. Aus ihrem zweiten Album Sex and Travel (1993) wurden die Songs Bumped und Hands Up for Lovers als Single ausgekoppelt. Auch dieses Album wurde erfolgreich und erreichte in Brasilien und Südafrika Platz 1 der Charts. 1995 erschien ihr drittes Album Smashing bei ihrem eigenen Label Happy Valley. Die drei daraus ausgekoppelten Singles Living on a Dream, Everybody Loves Me und Big Time waren jedoch nur mässig erfolgreich.
1996 verliess Rob Manzoli die Band. Er arbeitete anschliessend als Komponist und Studiomusiker. Nach einer längeren Pause erhielten Right Said Fred Ende 2000 einen Plattenvertrag bei Kingsize Records/BMG Deutschland. 2001 gelang mit dem vierten Album Fredhead ein Comeback. Die erste von BMG produzierte Single You’re My Mate wurde später offizieller Song des südafrikanischen Rugbyteams und erreichte Platz 5 in den deutschen Charts. Die zweite Mojive wurde Hymnedes Grand Prix in Hockenheim und die dritte (Lovesong) blieb zusammen mit dem Album insgesamt fünf Monate in den deutschen Charts. 2002 erschien ihr insgesamt fünftes Album, das zweite unter BMG, Stand Up mit der gleichnamigen Single. Im Sommer 2003 traten sie als Vorband von Nena bei deren Deutschlandtournee auf. 2004 wurde eine Single mit Anke Engelke alias Doris Dubinsky für den Soundtrack von Der Wixxer produziert. Das Lied The Wizard stammte ursprünglich von der britischen Skaband Madness. 2005 erschien die Single Where Do You Go to My Lovely (ein Cover des gleichnamigen Titels von Peter Sarstedt) und das Album For Sale. 2019 veröffentlichte Right Said Fred die Single She Always Laughs, eine englische Version des Titels Die immer lacht von Kerstin Ott. 2019 veröffentlichte die bayerische Band DeSchoWieda zusammen mit Fred und Richard eine Coverversion mit dem Titel I’m Too Sexy (Auf Da Bierbank) feat. Fred and Richard.
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Ringo Starr
Ringo Starr, geboren 7. Juli 1940 in Liverpool, bürgerlich Sir Richard Starkey; ist ein britischerMusiker, Songschreiber und Schauspieler. Er wurde als Schlagzeuger der Band The Beatles bekannt, der er von 1962 bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1970 angehörte.
Richard Starkey wurde 1940 in Liverpool geboren und wuchs im Arbeiterviertel Dingle auf. Seine Eltern, Elsie und Richard Henry Parkin Starkey, liessen sich 1944 scheiden. Fortan lebte Richard mit seiner Mutter in einem kleinen Reihenhaus im Stadtteil Toxteth. Als Kind war er häufig krank. Bevor er sich den Beatles anschloss, war er von 1959 bis 1962 Schlagzeuger in der Liverpooler Band Rory Storm & the Hurricanes. Da die Bands einander sowohl in Liverpool als auch bei ihren Auftritten in Hamburg oft ablösten und untereinander aushalfen, hatte Starr bereits in dieser Zeit engen Kontakt zu John Lennon, Paul McCartney und George Harrison. 1960 nahmen die vier in Hamburg eine Coverversion von Summertime auf. (mehr unter Wikipedia)
Bereits vor der endgültigen Auflösung der Beatles arbeitete Starr zwischen Oktober 1969 und März 1970 an seinem ersten Soloprojekt Sentimental Journey, bei dem er mehrere alte Standards der 1930er und 1940er Jahre einspielte. Der Produzent des Albums war George Martin, der zahlreiche Freunde als Arrangeure gewinnen konnte, darunter Paul McCartney, Klaus Voormann sowie prominente Arrangeure wie Quincy Jones oder Elmer Bernstein. Das Album erschien im März 1970 und erreichte die Top Ten der britischen Charts. (mehr unter Wikipedia
Der Durchbruch als Solointerpret gelang ihm im April 1971 mit seiner ersten Rock-Pop-Single It Don’t Come Easy / Early 1970. Beide Lieder sind Eigenkompositionen. Die Schallplatte erreichte sowohl in den USA als auch in Grossbritannien und in Deutschland die vorderen Plätze in den Charts. It Don’t Come Easy wurde von George Harrison produziert. An der Gitarre war Stephen Stills zu hören, auf dessen gleichnamigem Debütalbum Starr 1970 Schlagzeug gespielt hatte. Starr wirkte auch am 1. August 1971 beim Konzert für Bangladesch mit, bei dem er Schlagzeug spielte und das Lied It Don’t Come Easy sang. (mehr unter Wikipedia)
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Rising Sun
Rising Sun, eine Disco Gruppe bestehend aus zwei Sängerinnen aus Indonesien (leben (lebten) in Holland) und der Sänger aus Libanon, Bairut.
Mitglied unter anderem: Gina T. mit bürgerlichem Namen: Gina Tielmann, geboren am 24. Oktober in Bussum, Niederlande. (Discogs)
Quellen: Discogs & Youtube
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Risqué
Risque, die niederländische Gruppe wurde von den Pins gegründet, die sich nach einem Streit um Geld von Doris D And The Pins trennten. Ihre erste Single The Girls Are Back In Town war ein sofortiger Hit, gefolgt von Burn It Up (Mr. D.J.). Letzteres wurde erst in den Benelux-Ländern zum Hit, nachdem es sich auf den US-Tanzflächen als grosser Erfolg entpuppte. Nach der Single Go for it! verschwanden sie plötzlich und wurden nie wieder gehört.
Mitglieder: Yvonne van Splunteren (ersetzt durch Denise van der Hek), Donna Baron, Ingrid de Goede und Irene van der Hoeven.
Quelle: Discogs
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Rita Coolidge
Rita Coolidge, geboren 1. Mai 1945 in Lafayette, Tennessee; ist eine US-amerikanische Country- und Pop-Musikerin. Ihre erfolgreichste Phase erlebte sie in den 1970er Jahren, als sie mit Kris Kristofferson verheiratet war. Zweimal wurden die beiden als bestes Country-Duo mit dem Grammy ausgezeichnet. International ist Coolidge darüber hinaus als Sängerin des James-Bond-Songs All Time High bekannt (1983 für Octopussy aufgenommen).
Rita Coolidge ist die dritte und jüngste Tochter eines Predigers und sang schon als Kleinkind im Kirchenchor. Eine Zeit lang lebte und arbeitete die ehemalige Studentin der Florida State University in London. Ihre Karriere begann sie Ende der 1960er Jahre als Folk- und Rock-Sängerin im Background von Stars wie Joe Cocker, Stephen Stills und Eric Clapton. Sie begleitete Cocker 1970 bei seiner Tour Mad Dogs & Englishmen, die auf dem gleichnamigen Album festgehalten wurde. Ausserdem war sie im parallel veröffentlichten Kino-Mitschnitt zu sehen, der 2005 auf DVD erschien. (mehr unter Wikipedia)
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Ritchie Family
The Ritchie Family sind eine amerikanische Girlgroup, die aus Philadelphia stammt und in der Disco-Ära mehrere Hits hatte.
Das Trio schwarzer Sängerinnen wurde von den zwei französischen Produzenten Jacques Morali und Henri Belolo gegründet, die ihnen Zugang zur amerikanischen Musikwelt verschafften. Die Gruppe bestand ursprünglich aus Cheryl Jacks, Cassandra Wooten und Gwen Oliver. Von 1975 bis 1977 nahmen sie vier Alben auf, darunter 1975 Brazil und 1977 African Queen. Der Name der Gruppe war eine Anspielung auf den Schallplattenproduzenten Ritchie Rome. Ihre erste Hitsingle Brazil erreichte 1975 die Top 20 in den Vereinigten Staaten und war ein Remake des aus den 1930er-Jahren stammenden Liedes Brazil (Aquarela do Brasil) von Ary Barroso. Auch das gleichnamige Album verkaufte sich gut. Im folgenden Jahr erschien ihr Album Arabian Nights mit dem Song The Best Disco in Town. Es war im Wesentlichen ein Medley früher Discosongs, unter anderem Life Is Music, Lady Luck und Quiet Village, und wurde ein weltweiter Hit. Ihr folgendes Album Life Is Music, dass einem Musikthema aus 1930er-Jahren folgte, und das Album African Queens waren nur durchschnittliche Erfolge. Jedes dieser vier Alben war ein Konzeptalbum und alle begannen mit einem 15- bis 20-minütigen Medley. 1978 wurden die Mitglieder der Gruppe von Jacqui Lee-Smith, Dodie Draher und Ednah Holt ersetzt. Ihr im gleichen Jahr erschienenes Album American Generation war ein beginnender Abschied von der Disco-Ära und ging mehr Richtung Europop, obwohl eine der Single den Titel I Feel Disco Good trug. Teile des Albums fanden auch als Filmmusik zur französischen Filmkomödie Je te tiens, tu me tiens par la barbichette von Jean Yanne Verwendung. Das Trio trat in sehr exotischen und teilweise äusserst kitschigen, aber aufreizenden Kostümen auf. Danach folgte das Album Bad Reputation. Am Ende der Werbetour für dieses Album verliess Edna Holt das Trio und gründete ihre eigene Gruppe Ednah Holt and Starluv. Sie wurde durch Leadsängerin Vera Brown ersetzt, und die Gruppe hatte erneut Erfolg mit der Single Put Your Feet to the Beat. Die Ritchie Family in der Besetzung Brown, Smith-Lee und Draher nahmen als nächstes das Album Give Me a Break auf, das die Hitsingles Give Me a Break und Never Be Able to Set You Free enthielt. Die weiteren Albenveröffentlichungen fielen durch die neue Partnerschaft mit Jacques Fred Petrus und Mauro Malavasi, die von italienisch-amerikanischen Discoband Change stammten, deutlich anders aus. Das Album hieß I'll Do My Best For You Baby, gefolgt vom Album All Night All Right. Nach dieser Platte verliess Dodie Draher die Gruppe, und Linda James nahm ihre Stelle ein. 1980 tat sich die Gruppe mit Village People zusammen, um gemeinsam den Film Can't Stop the Music zu drehen. Der Film fiel bei Kritik und Publikum durch; dennoch verkaufte sich der Soundtrack zum Film weltweit gut. Nach der Entscheidung, die Gruppe aufzulösen, wurde beim Produzenten der Gruppe Jacques Morali HIV festgestellt und so blieb man als Vera Brown and the Rich Girls für einen einzigen Song Too Much Too Fast zusammen, der aber kein Erfolg wurde. Vera Brown rief danach mit Dodie Draher und Jacqui Smith-Lee die Ritchie Family wieder ins Leben, ohne jedoch weitere Aufnahmen zu veröffentlichen. Die ursprünglichen Mitglieder Cassandra Wooten, Cheryl Mason-Dorman (früher Jacks) und der Neuzugang Renee Guilory-Wearing haben die Gruppe erneut reaktiviert.
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Rob ’n’ Raz mit Leila K
Rob’n’Raz ist ein schwedisches Musikerduo, bestehend aus Robert „Rob“ Wåtz, geboren 3. Mai1966 und Rasmus „Raz“ Lindwall, geboren 5. Juni 1967.
Nach einigen Jahren als DJs in den späten 1980er Jahren beschlossen Wåtz und Lindwall, selbst als Produzenten und Remixer tätig zu werden. Sie produzierten den schwedischen Reggae-Popsänger Papa Dee und konnten damit in ihrem Heimatland Aufmerksamkeit erregen. Danach produzierten sie die ersten beiden Singles der Newcomerin Leila K.: Got to Get und Rok the Nation konnten sich dann europaweit in den Charts platzieren, das dazugehörige Album Rob’n’Raz Featuring Leila K von 1990 war ebenfalls ein Erfolg. Leila K. aber verliess das Projekt und ging zum Hitproduzenten Denniz PoP.
1993 hatten Rob’n’Raz einen Nummer-eins-Hit in den schwedischen Charts mit der Eurodance-Single In Command. Im selben Jahr präsentierten sie auf dem schwedischen Musiksender ZTV das Dancemusic-Magazin Clubhopping, woraufhin sie ein gleichnamiges Album veröffentlichten, auf dem die Sängerin Lutricia McNeal und der Rapper D-Flex mitwirkten. In den frühen 2000er Jahren gehörten Wåtz und Lindwall der Jury der Kinder-Castingshow Småstjärnorna an.
Leila K., geboren 6. September 1971 in Göteborg; eigentlich Leila El Khalifi; ist eine schwedische Popsängerin marokkanischer Abstammung, die insbesondere in den 1990er Jahren erfolgreich war. Ihre musikalische Spannbreite reicht von Rap über Reggae-Dance bis hin zur Rockmusik. (mehr unter Wikipedia)
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Robbie Nevil
Robert S. „Robbie“ Nevil, geboren 2. Oktober 1958 in Los Angeles, Kalifornien; ist ein US-amerikanischer Popsänger, Songschreiber, Produzent und Gitarrist.
Nevils Karriere begann im Herbst 1986 mit seinem nach ihm selbst benannten Debütalbum. Vor allem die zeitgleich erschienene Single C’est La Vie brachte ihm grossen Erfolg ein. Bis zum Jahre 1991 brachte er drei Soloalben heraus, die von Alex Sadkin und Phil Thornally in England produziert wurden. Nebenbei war er als Songschreiber für andere Projekte mitverantwortlich. In den letzten Jahren schrieb und produzierte er für andere Künstler. Darunter waren zum Beispiel die High-School-Musical-Soundtracks The Start of Something New, We’re All in This Together und I Can’t Take My Eyes off of You. Auch schrieb er an Vanitys Hitsingle Under the Influence und dem Titelsong zu Hannah Montana mit. Ausserdem wirkte er bei der Gruppe The Cheetah Girls mit.
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Robbie Williams
Robert Peter „Robbie“ Williams, geboren 13. Februar 1974 in Stoke-on-Trent, Staffordshire; ist ein britischer Sänger und Songwriter. Er wurde 1990 als Mitglied der Boygroup Take That bekannt und ist seit seinem Ausstieg auch als Solokünstler erfolgreich. Seine Tonträger wurden weltweit mehr als 77 Millionen Mal verkauft. Er erhielt mit 18 BRIT Awards mehr als jeder andere britische Künstler sowie 2006 einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde für 1,6 Millionen an einem einzigen Tag verkaufte Eintrittskarten für seine Welttournee Close Encounters Tour.
Robbie Williams wurde in Tunstall, einem Stadtteil von Stoke-on-Trent im englischen Staffordshire, geboren und wuchs im Nachbarort Burslem auf. Seine Mutter Janette Farrell und sein Vater Peter Williams betrieben gemeinsam ein Pub, das „Red Lion“. Sein Grossvater mütterlicherseits, Jack Farrell, war ein irischer Katholik; nach ihm benannte Williams sein 2011 gegründetes Modelabel „Farrell“. Seiner Grossmutter väterlicherseits, Betty, die in einer Töpferei arbeitete, widmete Williams das tätowierte „B“ hinter seinem linken Ohr. Sein Grossvater väterlicherseits war Maurer. Der Vater Peter Williams verliess die Familie, um als Varietékünstler in britischen Feriencamps aufzutreten, als sein Sohn drei Jahre alt war. Robbie Williams wuchs gemeinsam mit einer Halbschwester auf, die aus einer früheren Ehe der Mutter hervorgegangen war. Durch regelmässige Besuche bei seinem Vater wurde er in seinem Wunsch beeinflusst, im Rampenlicht zu stehen. Von seinem Vater hat er auch die Liebe zur Swing-Musik und zu deren Interpreten, vor allem Frank Sinatra, Sammy Davis Junior und Dean Martin. Diese bezeichnet er bis heute als seine Vorbilder. Von klein auf sammelte Williams Bühnenerfahrung. Er gewann seinen ersten Talentwettbewerb im Alter von drei Jahren und spielte in verschiedenen Vereinen Theater. Auftritte hatte er zum Beispiel als „Fat Boy“ in Pickwick im Alter von zwölf Jahren und als Artful Dodger in Oliver Twist im Alter von 14 Jahren. Williams hat keinen Schulabschluss. Nach eigener Angabe ist er zwar zu den Prüfungen für das GCSE angetreten, jedoch erfolglos. Wie in seiner Biografie Feel nachzulesen ist, hat er bereits vor seiner Take-That-Zeit angefangen, mit Drogen zu experimentieren und Alkohol zu trinken.
Nach dem Verlassen der Schule absolvierte er ein Praktikum bei einem Radiosender und arbeitete als Haustürvertreter für Fensterrahmen. Als seine Mutter 1989 eine Anzeige entdeckte, in der Jungen für eine Boygroup gesucht wurden, meldete sie den 15-Jährigen zum Auswahlverfahren an, bei dem die späteren Mitglieder von Take That ermittelt wurden. Zunächst nur als Ersatz unter Vertrag genommen, wurde Williams schon bald festes Mitglied von Take That. Die Gruppe wurde zur kommerziell erfolgreichsten Boygroup der 1990er Jahre mit zahlreichen Top-Ten-Erfolgen in der ganzen Welt und Williams, obwohl lediglich bei den Songs Could It Be Magic, Everything Changes und I Found Heaven als Hauptsänger zu hören, war das populärste Mitglied. Am 17. Juli 1995 wurde bekannt gegeben, dass Williams nach Drogen- und Partyexzessen die Band verlassen müsse. Er selbst, unzufrieden mit seiner Rolle in der Gruppe, war nicht mehr bereit, sich an die vom Management vorgegebenen strikten – und sämtliche Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens betreffenden – Reglementierungen zu halten. In Deutschland mussten zeitweise Seelsorge-Hotlines eingerichtet werden, um enttäuschte Fans zu trösten. Die verbliebenen vier Mitglieder führten Take That für knapp ein Dreivierteljahr fort, bevor sich die Gruppe am 13. Februar 1996, Williams’ 22. Geburtstag, auflöste. Im Juli 2010 erfolgte nach 15 Jahren eine Wiedervereinigung von Williams und der 2005 wiedergegründeten Gruppe Take That. Vertragliche Vereinbarungen mit dem Management von Take That beinhalteten, dass eine Robbie-Williams-Solo-Single erst nach der ersten Solo-Single von Gary Barlow erscheinen durfte. Durch einen Rechtsstreit konnte sich Williams aus diesem Vertrag freikaufen. Während dieser Zeit wurde seine Drogen- und Alkoholsucht von der britischen Regenbogenpresse ausführlich dokumentiert. Ausserdem wurde er von verschiedenen Managern, darunter dem ehemaligen Take That-Manager Nigel Marin-Smith, erfolgreich auf Schadensersatz verklagt. Im August 1996 wurde die Single Freedom, eine Coverversion eines George-Michael-Hits, veröffentlicht. Sie positionierte sich zwar gut in den Verkaufslisten, hinterliess jedoch ebenso wenig wie die nachfolgenden Singles einen bleibenden Eindruck und erschien dementsprechend auch nicht auf Williams’ Debüt-Album.
Quelle: Wikipedia
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Robert John
Robert John, geboren 3. Januar 1946 als Robert John Pedrick junior in New York City; † 24. Februar 2025, war ein US-amerikanischerSänger und Songwriter. Sein Markenzeichen war seine Falsettstimme; sein grösster Erfolg war Sad Eyes aus dem Jahr 1979.
Robert John wurde 1946 im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren. Bereits als Jugendlicher war er mit einer Gruppe von Strassenmusikern in New York unterwegs und machte mit zwölf Jahren seine ersten Plattenaufnahmen. Damals war er als Bobby Pedrick erfolgreich. Seine Debütsingle White Bucks and Saddle Shoes im Doo-Wop-Stil erreichte 1958 Platz 74 der US-Charts. Pajama Party war ein weiterer Hit im Jahr darauf, der allerdings die Charts verfehlte. Danach konnte er aber nicht auf diese Anfangserfolge aufbauen, sondern wechselte während der 1960er Jahre von einer Plattenfirma zur nächsten; mindestens ein halbes Dutzend Mal startete er bei einem anderen Label den Neuanfang, unter anderem bei Shell, Duel, Diamond, MGM und Verve. 1963 versuchte er es kurzzeitig mit Band als Bobby & The Consoles und hatte einen auf New York beschränkten Hit mit dem Titel My Jelly Bean. 1967 war er auch als Musikproduzent für die Band The Carousel tätig.
Ab 1968 nannte er sich Robert John, und langsam kehrte der Erfolg zurück. Mit If You Don’t Want My Love hatte er auch gleich einen weiteren Charthit, der in die Top 50 kam und sogar in Grossbritannien erfolgreich war. Es folgte im Zweijahrestakt When the Party’s Over und 1972, mittlerweile war er bei Atlantic Records gelandet, sein erster grosser Erfolg mit der Coverversion eines zehn Jahre alten Nummer-1-Hits der Tokens, The Lion Sleeps Tonight. Produzent war Tokens-Mitglied Hank Medress. Das Lied, entstanden aus dem südafrikanischen Lied Mbube aus dem Jahr 1939, war bereits 1961 ein Millionenseller gewesen, und auch Robert John verkaufte über eine Million Exemplare in den USA und kam damit bis auf Platz 3. Es war das einzige Mal, dass er auch in Deutschland in der Hitparade war. Danach wurde es wieder lange Zeit ruhig um ihn, bevor er 1979 seine Rückkehr feierte. Mit dem selbstgeschriebenen Sad Eyes, einer sanften Popballade, stieg er im Mai in die Billboard-Charts ein und im Oktober eroberte er die Spitze der US-Charts. Es war sein zweiter Millionenseller und erreichte in Grossbritannien Platz 31. Bis in die 1980er Jahre hinein hatte er noch einige weitere Erfolge, unter anderem mit Coverversionen von Hey There, Lonely Girl, einem Hit der Four Seasons. Allen Songs ist gemeinsam, dass wie schon bei den Originalinterpreten der Falsettgesang von Robert John besonders zur Geltung kommt. 1983 war der Popsänger 25 Jahre nach seinem ersten Hit das letzte Mal in der US-Hitparade vertreten mit Bread and Butter, ehemals ein Nummer-2-Hit für die Newbeats. Robert John starb im Februar 2025 im Alter von 79 Jahren.
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Robert Palmer
Robert Allen Palmer, geboren 19. Januar 1949 in Batley, England; † 26. September 2003 in Paris, war ein britischer Popmusiker.
Seine Eltern zogen mit dem dreijährigen Robert nach Malta, wo er seine Kindheit verbrachte. Er hörte Musik von Soul-Künstlern wie Nat King Cole und Otis Redding. In England wurde Palmer als Sänger verschiedener Bands regional bekannt. Mit The Alan Bown Set hatte er Ende der 1960er Jahre einen ersten kleinen Hit. Anschliessend schloss er sich der Rockband Vinegar Joe an, in der er an der Seite von Elkie Brooks als Lead-Sänger fungierte. Nach der Auflösung von Vinegar Joe schloss Palmer mit Island Records einen ersten Plattenvertrag ab. Sein Debüt Sneakin’ Sally Through the Alley im Herbst 1974 beeindruckte allerdings nur die Kritiker, wurde aber ein kommerzieller Misserfolg. Auch das zweite Album Pressure Drop vom Herbst 1975 (unter Mitwirkung des Motown-Bassisten James Jamerson und eines Grossteils der Band Little Feat) verkaufte sich nur mässig. Daher änderte Palmer für das Album Some People Can Do What They Like die musikalische Richtung und mischte Rock mit Reggae. Damit begann langsam der kommerzielle Erfolg. Mit dem Album Double Fun und der daraus ausgekoppelten Single Every Kinda People gelang ihm im Frühjahr 1978 der Durchbruch. Das Lied und die erste Single Bad Case of Loving You aus dem Nachfolgealbum Secrets waren Mitte 1979 beides Top-20-Erfolge in den US-Charts.
In den Jahren 1980 und 1981 hatte Palmer dann seine grössten Erfolge auf dem europäischen Kontinent. Das Lied Johnny and Mary war ein Top-10-Hit in den deutschsprachigen Ländern und ein Dreivierteljahr in den deutschen Charts, während es in den USA kaum zur Kenntnis genommen wurde. Das Album Clues und die zweite Single Looking for Clues erreichten ebenfalls die Top 10. Ende 1984 gründete Palmer zusammen mit John und Andy Taylor von der Band Duran Duran sowie Tony Thompson von Chic die Band Power Station, die im Frühjahr und Sommer 1985 die Hits Some Like It Hot, Get It On und Communication hatte. Die Band wurde von Bernard Edwards produziert.
Seinen grössten Charthit hatte Palmer im Frühjahr 1986, als sein Song Addicted to Love es als einzige seiner Singles an die Spitze der Billboard Hot 100 schaffte, sich dort eine Woche halten konnte und ihm 1987 sogar einen Grammy einbrachte. Im Video dazu sieht man Palmer mit einer Band aus fünf Models in schwarzen Miniröcken, die bewusst so in Szene gesetzt wurden, dass sie nicht glaubhaft das Spielen ihrer Instrumente vortäuschten. Ursprünglich hätten die hohen Passagen des Songs von Chaka Khan gesungen werden sollen, was aber durch Differenzen mit ihrer Plattenfirma nicht möglich war. Das zugehörige Album Riptide verkaufte sich alleine in den USA über 2 Millionen Mal. I Didn’t Mean to Turn You On war im Sommer 1986 ein zweiter Charthit aus dem Album. Mitte 1988 erschien das Album Heavy Nova. Palmer gewann einen weiteren Grammy für seinen Song Simply Irresistible und mit diesem Album und dem folgenden Addictions Volume 1, seinem ersten Best-of-Album, hatte er zwei weitere Millionenseller in den USA. 1987 zog Palmer nach Lugano in die Schweiz. Ab Herbst 1990 war er wieder in Europa erfolgreich: Zusammen mit der Reggae-Band UB40 hatte er den europaweiten Hit I’ll Be Your Baby Tonight. Sein Lied Life in Detail gehörte zum Soundtrack des Erfolgsfilms Pretty Woman. Im Frühjahr 1991 hatte er mit einem Medley aus den Hits Mercy Mercy Me und I Want You von Marvin Gaye seinen letzten grossen internationalen Hit. Im Mai 2003 veröffentlichte Palmer sein letztes Album Drive, das eine Sammlung von Blues-Interpretationen beinhaltete. Palmer starb am 26. September 2003 im Alter von 54 Jahren in einem Pariser Hotel an einem Herzinfarkt. Er hinterliess zwei Kinder von seiner geschiedenen Ehefrau, mit der er bis 1993 verheiratet gewesen war.
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Roberta Kelly
Roberta Kelly, geboren 23. November 1942 in New Mexico; ist eine US-amerikanische Sängerin. Sie wurde in den 1970er Jahren zunächst mit Disco-Musik bekannt, arbeitete bei ihren grössten Erfolgen mit Giorgio Moroder zusammen und wandte sich schliesslich der Gospelmusik zu.
Roberta Kelly kam in New Mexico auf die Welt, wuchs aber in Los Angeles auf. Auch wenn sie nie den Status einer Donna Summer erreichte, konnte Roberta Kelly ab Mitte der 1970er Jahre mit der Hilfe des Produzenten und Disco-Pioniers Giorgio Moroder einige Hits landen. Zu diesen zählen Trouble Maker, 1976 Platz eins der amerikanischen Disco-Charts, Zodiacs, Funky Stardust (1977), Oh Happy Day (1978) und Patty Cake (1981). Mit Moroder nahm Kelly drei Alben auf, darunter Gettin' the Spirit, eine LP, die Gospelsongs im Disco-Gewand präsentierte. 1975 sang sie auch bei der deutschen Popband Silver Convention. Die Sängerin setzte ihre Karriere bis Anfang der 1980er im Disco- und Pop-Genre fort, unter anderem auch als Backgroundsängerin für Claudja Barry (Sweet Dynamite) und Donna Summer (She Works Hard for the Money). Später widmete sie sich vollends der Gospelmusik und veröffentlichte 1995 das Album Sound of Colour. Kelly ist nach wie vor aktiv und tritt regelmässig auf. 2008 veröffentlichte sie die Single America (The Sound Of Colour Realized) und arbeitet seitdem auch an einem neuen Album.
Kelly lebt seit 1972 in Deutschland.
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Robin Beck
Robin Beck, geboren 7. November 1954 in Brooklyn, New York City; ist eine US-amerikanische Rock-Sängerin, deren Musik fast ausschliesslich dem AOR-Bereich zugeordnet werden kann. Sie ist mit James Christian, dem Leadsänger der Band House of Lords, verheiratet.
Geboren in Brooklyn als Tochter von jüdischen Einwanderern, zog Robin Beck in jungen Jahren nach Daytona Beach in Florida, wo sie von einem lokalen Musiker namens Alex London entdeckt wurde. Dieser vermittelte sie an den ebenfalls lokal bekannten Johnny Conklin. In dieser Zeit versuchte sich die Sängerin auch in diversen Bands der Gegend und schulte ihre Stimme an Standards des Great American Songbook. Ihren ersten Plattenvertrag erhielt sie nach einem Auftritt in einem Detroiter Club – die erfolglose Single Still in Love schloss sich kurz danach an. 1979 veröffentlichte sie ihr erstes Album Sweet Talk bei Mercury Records – heute eine Sammler-Rarität. Das im damals populären Disco-Stil gehaltene Werk enthielt mit dem Titelsong einen ersten Achtungserfolg für Beck. Als Backgroundsänger wurden unter anderem die späteren Stars Luther Vandross und Irene Cara verpflichtet. Danach war Beck vor allen Dingen als Backgroundsängerin sehr gefragt. Unter anderem wirkte sie bei Produktionen von Humble Pie (Go for the Throat, 1981), Melissa Manchester (Hey Ricky, 1982; Emergency, 1983) und Leo Sayer (World Radio, 1982) mit. Auch David Bowie und Chaka Khan buchten die Sängerin. In einem Interview hob Beck allerdings insbesondere ihre Arbeit mit Patti Austin heraus, die sie 1990 für das Album Love Is Gonna Getcha als Backgroundsängerin buchte. 1988 bekam Beck das Angebot, den Song First Time für einen Coca-Cola-Werbespot zu singen. Die Popularität des Liedes war so gross, dass man sich Ende desselben Jahres entschloss, First Time auch als Single zu veröffentlichen. Der Song war in Europa überaus erfolgreich und kletterte in Grossbritannien, Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden bis auf Platz 1 der Singlecharts.
Beck nahm daraufhin ein zweites Album auf, das 1989 unter dem Titel Trouble or Nothin’ weltweit veröffentlicht wurde. Mit Save Up All Your Tearsund Tears in the Rain (1989) enthielt das Werk zwei Singles, die sich vor allen Dingen in Deutschland, Österreich und Schweiz gut verkauften und die Charts erreichten. So war Save Up All Your Tears sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz ein Top-10-Erfolg. Im Gegensatz dazu floppten diese Aufnahmen sowohl in den USA als auch in Grossbritannien. Während sie in Amerika stets unbekannt blieb, konnte sie in Grossbritannien immerhin den Status eines One-Hit-Wonders erzielen. Bemerkenswert an dem Album Trouble or Nothin’ ist die Tatsache, dass zahlreiche der enthaltenen Songs von anderen Sängerinnen aufgenommen wurden: 1989 sang Beck im Hintergrund auf dem Album Heart of Stone von Cher. Daraufhin nahm diese Save Up All Your Tears für ihr Album Love Hurts (1991) auf. Als Single konnte sie damit weltweit einen mittleren Charterfolg landen. Das Original liegt allerdings bei Bonnie Tyler, die den Song bereits 1988 für ihr Album Hide Your Heart aufgenommen hatte. Dort findet sich mit dem Titelsong ein weiteres Lied, dass auch für Becks Album Trouble or Nothin’ eingespielt wurde. Einen kleinen Hit hatte allerdings erst die Hard-Rock-Gruppe Kiss damit, deren Sänger Paul Stanley den Titel mit Desmond Child und Holly Knight geschrieben hatte. Auch Tears in the Rain sollte zumindest in Deutschland und der Schweiz einige Jahre später wieder ein Hit werden – diesmal in der Version von Jennifer Rush. Weitere Songs wie If You Were a Woman (And I Was a Man) (Original: Bonnie Tyler, 1986) und Don't Lose Any Sleep (weitere Versionen: John Waite, Starship) wurden ebenfalls durch andere Interpreten bekannt. Hauptgründe für diese zahlreichen Aufnahmen dürften wohl die beiden sehr erfolgreichen Songwriter Desmond Child und Diane Warren sein, die Beck aber auch die anderen genannten Interpreten regelmässig mit Songs versorgten. Desmond Child fungierte ausserdem als Produzent von Trouble or Nothin’. Beck konnte nie richtig an den Erfolg von First Time anknüpfen. Mehrere Jahre vergingen, bevor sie mit Human Instinct (1992) ein drittes Album veröffentlichte. Daraus ausgekoppelt konnte sie mit In My Heart to Stay noch einmal einen Platz 55 in den deutschen Single-Charts erreichen. Darüber hinaus war dem Album kein Erfolg beschieden. Zwei Jahre später folgte für Warner die CD Can’t Get Off. Darauf ist Close to You enthalten, ein Song, der zuvor in einer deutschsprachigen Version in einer Werbung von McDonald’s zu hören war. Während die englische Variante einen klassischen Liebestext bietet, wurde für die Werbung eine auf das Essen bei McDonald's abgestimmte Fassung entwickelt („Einfach gut, bei McDonald’s ist es einfach gut...“). Close to You erreichte als bislang letzte Single einen bescheidenen Platz 79 in den deutschen Charts.
Quelle: Wikipedia
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Robin Gibb
Robin Hugh Gibb, geboren 22. Dezember 1949 in Douglas, Isle of Man; † 20. Mai 2012 in London; war ein britisch-australischer Sänger, Komponist und Texter. Bekannt wurde er als Leadsänger der Popgruppe Bee Gees, die mit mehr als 200 Millionen verkauften Tonträgern zu den kommerziell erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte gehört. Er komponierte die meisten Nummer-1-Hits der britischen Charts. 1994 wurde er in die Songwriters Hall of Fame aufgenommen. 2004 erhielt er die Ehrendoktorwürde für Musik an der Universität Manchester.
Robin Gibb wurde als drittes von fünf Kindern auf der Isle of Man geboren. Seine Mutter war Sängerin, der Vater leitete ein kleines Orchester. Gemeinsam mit seiner Schwester Lesley (* 1945), seinen Brüdern Barry (* 1946) und Andy (1958–1988) sowie seinem Zwillingsbruder Maurice Gibb (1949–2003), dieser kam 35 Minuten später auf die Welt, wuchs Robin Gibb bis zu seinem siebten Lebensjahr in Manchester auf. Bereits im Alter von sechs Jahren bestritt er gemeinsam mit seinen Brüdern erste öffentliche Auftritte. 1958 wanderte die Familie nach Australien aus und liess sich in Cribb Island nieder, einem Vorort von Brisbane. Alle Familienmitglieder erhielten die australische Staatsbürgerschaft. 1966 kehrten sie nach Grossbritannien zurück. Robin Gibb wurde ab Mitte der 1960er Jahre als Leadsänger der Bee Gees bekannt, die in der Millennium-Edition des Guinness-Buchs der Rekorde als „erfolgreichste Familienband der Welt“ aufgeführt ist. Infolge eines Streits verliess er die Gruppe 1969, um sich seiner Solokarriere zu widmen. Mit mehr als einer Million verkaufter Exemplare seiner Debütsingle Saved by the Bell erzielte er im Oktober desselben Jahres einen weltweiten Hit. 1970 folgte sein erstes Soloalbum Robin’s Reign, dass sich in den Top 20 der deutschen Charts platzieren konnte. Ein ebenfalls 1970 aufgenommenes zweites Album mit dem Titel Sing Slowly Sisters blieb bis 2015 unveröffentlicht. Es erschien auf der 3er-CD-Kompilation Saved By The Bell zusammen mit dem Debütalbum Robin’s Reign mit drei Bonustiteln. CD 3 enthält Raritäten, wozu anmoderierte Live-Auftritte, italienische Versionen, Weihnachtslieder und historisch wichtige Demo-Versionen gehören. Nach 15-monatiger Trennung schlossen sich die Brüder erneut als Bee Gees zusammen und feierten in den 1970er Jahren eine Reihe internationaler Erfolge, unter anderem mit der Filmmusik zu Saturday Night Fever. Als es zu Beginn der 1980er Jahre musikalisch ruhiger um das Trio wurde, brachte Robin Gibb mit How Old Are You (1983) sein zweites Soloalbum heraus. Es erzielte Platz sechs in den deutschen Charts. Die Single-Auskopplung Juliet nahm im selben Jahr sechs Wochen lang die Spitzenposition ein und gehört zu den bekanntesten Solotiteln des Interpreten.
Mit Secret Agent (1984) und Walls Have Eyes (1985) folgten zwei weitere Platten, die jedoch nicht an die Verkaufszahlen ihres Vorgängers anknüpfen konnten. Mit ihrem Nummer-eins-Hit You Win Again gelang den Bee Gees 1987 eine weltweit erfolgreiche Rückkehr ins Musikgeschäft. Mehr als fünfzehn Jahre nach seiner letzten Veröffentlichung als Solokünstler erschien im Januar 2003 Gibbs fünftes Album Magnet, dass sich erneut in den Top 10 der deutschen Charts platzierte. Gemeinsam mit dem Orchester der Neuen Philharmonie Frankfurt absolvierte er 2004 eine Konzerttournee durch Deutschland. Diverse Mitschnitte wurden im Anschluss auf einer Live-CD und DVD zusammengefasst. Der weitere Verlauf der Tournee führte ihn nach Russland und Asien. In Zusammenarbeit mit anderen britischen Künstlern beteiligte sich Robin Gibb im Januar 2005 am Musikprojekt One World Project, dass im Januar 2005 anlässlich der Flutkatastrophe im Indischen Ozean 2004 Spendengelder für die Opfer sammelte. Einem Benefizkonzert im Millennium Stadium in Cardiff schloss sich die gemeinsame Single Grief Never Grows Old an, die bis auf Position vier der britischen Charts kletterte. 2006 folgte die Veröffentlichung des Tonträgers My Favourite Carols mit der Eigenkomposition Mother of Love sowie zehn Weihnachtsliedern. 2007 nahm Gibb den erstmals 1978 erschienenen Titel Too Much Heaven mit der Band US5 neu auf, im darauffolgenden Jahr publizierte er den Song Alan Freeman Days. Dieser ist dem BBC-Radiomoderator DJ Alan Freeman gewidmet, der die Bee Gees in den 1960ern sowie Robin Gibbs Solosingle Saved by the Bell 1969 in Grossbritannien unterstützte. Freeman war Australier, der 1958 nach England kam und bis in die 1970er-Jahre hinein Moderator bei Radio Luxemburg war. Anlässlich des 100. Jahrestags des Untergangs der RMS Titanic komponierte Gibb gemeinsam mit seinem Sohn Robin-John das einstündige Requiem The Titanic Requiem. Am 10. April 2012 wurde es in der Westminster Central Hall vom Royal Philharmonic Orchestra uraufgeführt, aufgrund seines Gesundheitszustands war es Gibb jedoch nicht möglich, an der Premiere teilzunehmen. Im Februar 2012 erklärte Gibb, seine Krebserkrankung überwunden zu haben. Gemeinsam mit der britischen Band The Soldiers gab er im selben Monat seinen letzten Auftritt im Londoner Palladium. An der Uraufführung seines Titanic-Requiems am 10. April 2012 konnte er nicht mehr mitwirken. Robin Gibb verstarb am 20. Mai 2012 mit 62 Jahren, wenige Wochen nachdem er seine vermeintliche Heilung öffentlich gemacht hatte, an den Folgen seiner Krebserkrankung.
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Robin Moore
Robin Moore, mit bürgerlichem Namen: Mari-Anne Jespersen, geboren 29. Juli 1963; ist eine dänische Schauspielerin und Sängerin. Sie wurde 1992–1993 an ausländischen Schauspielschulen ausgebildet.
Quelle: Discogs
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Roch Voisine
Roch Voisine, geboren 26. März 1963 in Saint-Basile-Edmundston; als Joseph Armand Roch Voisine ist ein kanadischer Komponist, Musiker, Schauspieler und Radio- und Fernsehmoderator.
Voisine wuchs in Saint Basile als Sohn von Zélande Robichaud und Réal Voisine auf. Er hat zwei Geschwister. Er besuchte die École technique de métiers de Lauzon in der Provinz Quebec und die Polyvalente in Lévis; seine Ausbildung schloss er am Cégep Limoilou, einer Hochschule in Quebec, ab. In dieser Zeit strebte er eine Eishockey-Karriere an, die er achtzehnjährig wegen einer Verletzung abbrechen musste. Von 2002 bis 2007 war er mit Myriam Saint-Jean verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder. Seit 2012 ist er mit Myriam Chantal verbunden, mit der er eine Tochter hat.
Nach bescheidenen Anfängen hatte er 1989 seinen ersten Erfolg mit dem Lied Hélène. In den folgenden Jahren war er mit Tourneen erfolgreich und sein Album Double. Das Album wurde 650.000 Mal verkauft. Einen Höhepunkt erreichte er 1992, als sein Konzert auf dem Champ de Mars in Paris vor 75.000 Zuschauern direkt im französischen Fernsehen (TF1) übertragen und von 14 Millionen Zuschauern gesehen wurde. Seitdem ist er regelmässig mit Tourneen und Alben erfolgreich. 2022 trat er im La Cigale in Paris auf. Während der Olympischen Spiele 2010 in Vancouver war er als Berater für die verschiedenen Kanäle von France Télévisions tätig. Dort kommentiert er die Eröffnungs- und Schlussfeier sowie die Hockeyspiele Kanadas.
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Rock Candy
Rock Candy ein Disco-Duo aus Amerika. Die Schwestern Judy und Audrey Landers veröffentlichten 1987 die Disco-Singles Hurricane Man und Teach Me How To Rock. Audrey war jedoch als Solosängerin und Schauspielerin in der Fernsehserie „Dallas“ erfolgreicher.
Audrey Landers bürgerlich Audrey Hamburg, amerikanische Sängerin und Schauspielerin, geboren 18. Juli 1956 in Philadelphia, Pennsylvania, USA. Ältere Schwester der Schauspielerin Judy Landers. Tochter der Schauspielerin Ruth Landers. Sie spielte Afton Cooper in der Fernsehserie „Dallas“ und Val Clarke in der Verfilmung von „A Chorus Line“ aus dem Jahr 1985.
Judy Landers, amerikanische Sängerin und Schauspielerin, geboren als Judy Hamburg am 7. Oktober 1958 in Philadelphia, Pennsylvania, USA. Jüngere Schwester von Audrey Landers. Tochter der Schauspielerin Ruth Landers. Die Töchter sind ein Gesangsduo, das früher unter dem Namen 2Girlz bekannt war und jetzt den Namen Official Hot Mess trägt.
Quelle: Discogs
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Rockers Revenge mit Donnie Calvin
Rocker’s Revenge war ein New Yorker Studioprojekt des R&B- und House-Produzenten Arthur Baker, zu dem ausserdem Donnie Calvin, Dwight Hawkes und Bakers spätere Ehefrau Tina B gehörten.
Zwischen 1982 und 1990 gab es diverse Singleveröffentlichungen. Das Lied Walking on Sunshine, dessen Original von Eddy Grant aus dem Jahr 1978 stammt, wurde 1982 zum grössten Erfolg und stieg auf Platz 1 der Billboard Dance Music/Club Play Singles sowie auf Platz 4 der UK-Charts. Im Vereinigten Königreich erreichte das Lied Silberstatus. Mit The Harder They Come, einer Coverversion des Jimmy-Cliff-Hits von 1972, folgte 1983 ein zweiter und letzter Charthit. Diesmal reichte es in den US-Dance-Charts für Rang 13 und in England für Rang 30. 1999 entstand ein Mashup aus Pete Hellers Big Loveund Rockers Revenges Walking on Sunshine, das als White Label veröffentlicht wurde.
Quelle: Wikipedia
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Rocket
Raymond Aldolphus Rock (oft gelistet als Ray Rock) ist ein US-amerikanischer Schlagzeuger, der vor allem in den Genres Soul, Funk und Disco tätig war.
Er ist Gründungsmitglied und langjähriger Schlagzeuger der Brooklyner Band Crown Heights Affair. Die Gruppe formierte sich 1967 zunächst unter dem Namen The Nue Day Express und wurde in den 1970er Jahren zu einer der führenden Formationen im Bereich Funk und Disco. Neben Crown Heights Affair war er an den Musikprojekten Empress und Rocket beteiligt. Er wird in Credits nicht nur als Schlagzeuger, sondern auch als Songwriter und Sänger geführt. Mit Crown Heights Affair war er an Hits wie Dreaming A Dream und Every Boy & Girl beteiligt. Er spielte auf den meisten Alben der Band für die Labels De-Lite und RCA.
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Rockin’ Neno
Rockin’ Neno ist Walter „Neno“ Neugebauer ist ein einflussreicher kroatischer Sänger, Pianist und Komponist, der vor allem als Pionier des Rock ’n’ Roll in Kroatien und im ehemaligen Jugoslawien bekannt ist. In den 1980er Jahren (ca. 1983) veröffentlichte Rockin' Neno & Cadillac die Single There Is A House In New Orleans auf dem Label High Society.
Quelle: KI-Zusammenfassung
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Rockin’ Sidney
Sidney Simien, geboren 9. April 1938 in Lebeau, Louisiana; † 25. Februar 1998 in Lake Charles, Louisiana, auch bekannt als Rockin’ Sidney und Count Rockin’ Sidney, war ein US-amerikanischer R&B-, Zydeco- und Soul-Musiker, der in den 1950er Jahren seine ersten Aufnahmen machte und bis zu seinem Tod als Musiker aktiv war. Sein grösster Hit war der Zydeco-Song My Toot Toot aus dem Jahr 1984.
Simien wurde in dem kleinen Ort Lebeau in Louisiana geboren. Seine Familie hatte französisch-kreolische Wurzeln. Bereits in jungen Jahren spielte er Gitarre und Mundharmonika, als Teenager musizierte er in der Band seines Onkels. Bald hatte er seine eigene Band, Sidney Simien and His All Stars. 1956, mit 18 Jahren, machte er seine erste Aufnahme Make Me Understand. Zu Beginn seiner Karriere spielte Simien R&B im Stil von Slim Harpo und Cookie & The Cupcakes. Er veröffentlichte eine Reihe von Singles bei verschiedenen Plattenlabeln. 1962 hatte er mit No Good Woman einen lokalen Hit. 1965 zog Simien nach Lake Charles und bekam einen Vertrag bei Goldbrand Records. Er trug jetzt einen Turban und nannte sich Count Rockin’ Sidney. Bis 1970 nahm er etliche R&B-, Soul- und Blues-Singles auf, ohne den grossen Durchbruch zu erzielen.
In den 1970er Jahren trat Simien solo in Hotels auf, wobei er sich auf einer Orgel begleitete. Um 1980 herum begann er, mit einem Akkordeon Zydeco in der Art Clifton Cheniers zu spielen. 1982 brachte er sein erstes Zydeco-Album Give Me a Good Time Woman heraus, worauf er alle Instrumente selbst spielte. 1984 machte My Toot Toot ihn international bekannt, und er bekam 1986 einen Grammy für den Song, der Millionen Mal verkauft wurde. Artikel über Rockin’ Sidney erschienen in zahlreichen Zeitschriften, und er hatte Auftritte in bekannten Fernsehshows. My Toot Toot wurde von vielen Musikern gecovert, darunter Fats Domino, Rosie Ledet, Jean Knight, Terrance Simien, Doug Kershaw, Denise LaSalle, Jimmy C. Newman und John Fogerty. Von den Einnahmen durch My Toot Toot kaufte Simien einen Radiosender und einen Club in Lake Charles, und er betrieb sein eigenes Plattenlabel ZBC Records. Er ging weiterhin in den Staaten und in Europa auf Tour und veröffentlichte Alben. 1998 starb er an Kehlkopfkrebs.
Quelle: Wikipedia
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Rockwell
Rockwell, geboren 15. März 1964 in Detroit, Michigan, Vereinigte Staaten; bürgerlich Kennedy William Gordy; ist ein US-amerikanischer R&B-Sänger. Er ist der Sohn des Motown-Gründers Berry Gordy Jr., bei dessen Plattenlabel er auch unter Vertrag stand.
Nach offizieller Verlautbarung schloss Rockwell seinen Vertrag mit Motown ohne Wissen seines Vaters ab, um dem Vorwurf der Vetternwirtschaft vorzubeugen. Aus diesem Grund benutzt er auch den Künstlernamen Rockwell was der Name seiner früheren Schulband war. Im Frühjahr 1984 landete er mit dem selbstgeschriebenen Song Somebody’s Watching Me seinen ersten und einzigen grossen Hit. Unterstützt wurde er dabei von seinen Jugendfreunden Michael und Jermaine Jackson, die den Refrain sangen. Somebody’s Watching Me schaffte es in Deutschland und den USA bis auf Platz 2 der Popcharts, in den R&B-Charts war er sogar 5 Wochen auf Platz 1. Sein zweiter Song Obscene Phone Caller war jedoch nur noch mässig erfolgreich und Rockwell beendete nach zwei weiteren Alben, die nur noch im R&B-Bereich Aufmerksamkeit fanden, seine Karriere als Musiker.
Quelle: Wikipedia
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Rocky Roberts & The Airedales
Rocky Roberts, geboren 23. August 1941 in Tanner, Alabama, als Charles Roberts; † 13. Januar 2005 in Rom; war ein amerikanisch-italienischer Sänger.
Roberts stammte aus Alabama, lebte später allerdings in Florida, wo er in die United States Navy eintrat. In der Navy machte er sich zunächst als Boxer einen Namen, bis Doug Fowlkes auf ihn aufmerksam wurde, der mit der Country-Band The Airedales in Key West aktiv war. Zusammen mit den Airedales sammelte Roberts erste Erfahrungen als Sänger. 1960 kam er mit der United States Sixth Fleet nach Juan-les-Pins in Frankreich und konnte dort auf der Twist-Welle einen Gesangswettbewerb gewinnen. Schliesslich beschlossen Roberts und Fowlkes 1962, die Navy zu verlassen und sich in Frankreich im Musikgeschäft zu versuchen. Mit englischen Texten, rockiger Musik und dunklen Sonnenbrillen trat Rocky Roberts zusammen mit den Airedales zwei Jahre lang in Frankreich auf. Nach einem Misserfolg zog die Gruppe nach Italien weiter. In Italien winkte Roberts und den Airedales bald der grosse Erfolg. 1966 erschienen gleich zwei Alben, ausserdem steuerte die Band mit T-Bird die Titelmelodie zur populären Radiosendung Bandiera Gialla bei. Als Solist nahm Rocky Roberts 1967 an Festivalbar teil und gewann mit dem italienischsprachigen Lied Stasera mi butto. Die Single erreichte im Anschluss die Spitze der italienischen Charts. Im selben Jahr erschien das erfolgreiche Album Rocky Roberts & the Airedales a Sabato Sera, ausserdem war Roberts in mehreren Musikfilmen zu sehen. 1968 legte er die Single Sono tremendo nach, doch er konnte nicht mehr an den Anfangserfolg anknüpfen. Es folgten weitere Filmauftritte, Veröffentlichungen und Teilnahmen am Sanremo-Festival 1969 sowie am Sanremo-Festival 1970. Danach blieb er international musikalisch aktiv, aber kehrte nicht mehr ins Rampenlicht zurück, bis er 2005 in Rom starb. Rocky Roberts war auch in den Soundtracks der Italowestern Django (1966) und Halleluja… Amigo (1971) zu hören, wo er jeweils Lieder von Luis Bacalov interpretierte. Der Django-Titelsong fand knapp 50 Jahre später Eingang in den Soundtrack von Django Unchained(2013), womit Roberts postum eine Chartplatzierung in Deutschland gelang.
Wess & The Airedales, Band unter der Leitung von Bassist Wess Johnson, nachdem Rocky Roberts 1967 die Rocky Roberts & The Airedales verliess.
Quelle: Wikipedia
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Rocky Sharpe and the Replays
Rocky Sharpe and the Replays ist eine englische Doo-Wop-/Rock'n'Roll-Revival-Gruppe, die Ende der 1970er Jahre erstmals Berühmtheit erlangte. Die übliche Besetzung der Gruppe war Rocky Sharpe (geb. Robert Podsiadły, 26. November 1952 – 5. Dezember 2019), Helen Highwater (richtiger Name: Helen Blizard), Johnny Stud (Sharpes Bruder Jan Podsiadły) und Eric Rondo (Mike Vernon). Zu einer früheren Inkarnation der Gruppe, Rocky Sharpe and the Razors, gehörten Den Hegarty, Rita Ray, Griff Fender und Nigel Trubridge, der später Darts gründete.
1978 feierte die Gruppe ihren ersten kommerziellen Erfolg mit Rama Lama Ding Dong, einer Coverversion des Originalhits der Edsels, die Platz 17 der britischen Single-Charts erreichte. Weitere Chart-Erfolge folgten schnell mit einer weiteren Single, Imagination, die 1979 Platz 39 erreichte. Danach war es schwieriger, Erfolg zu haben, und Sharpe hatte auf Tourneen grössere Erfolge als in den Charts. 1982 hatte Sharpe einen weiteren großen Hit. Shout! Shout! (Knock Yourself Out), eine Coverversion von Ernie Marescas Hit aus dem Jahr 1962, erreichte die Top 20 der britischen Single-Charts. Der Song wurde seine einzige Chart-Veröffentlichung in Australien und erreichte Platz 39. Obwohl er nie wieder einen so grossen Hit hatte, behielt Sharpe eine Fangemeinde, vor allem in Westeuropa, und seine Musik blieb weit verbreitet. Die letzte Chartsingle der Gruppe war If You Wanna Be Happy, die 1983 in Grossbritannien Platz 46 der Charts erreichte. Nach einigen Besetzungswechseln zwischen 1982 und 1984 löste sich die Band Anfang 1985 endgültig auf. Sharpe startete eine neue Karriere als Schauspieler – musste sich jedoch 1988 zurückziehen, nachdem bei ihm Multiple Sklerose diagnostiziert worden war. Er lebte mit seiner Frau Paulina im Haus der Familie in Brighton, bis er Ende 2013 Vollzeitbewohner im Queen Alexandra Hospital Home (QAHH) in Worthing wurde.
Rocky Sharpe und die Replays waren in Spanien schon immer besonders beliebt, und 2013 veranstaltete eine spanische Gesangsgruppe namens Velvet Candles, deren Musik schon lange von der Gruppe inspiriert war, in Barcelona ein Benefiz-/Tributkonzert für ihn, nachdem sie von Sharpes medizinischer Behandlung erfahren hatten. Als zusätzliche Attraktion flog Sharpes Bruder Jan Podsiadly nach Spanien und gesellte sich zu ihnen, indem er seine frühere Replays-Persönlichkeit als Johnny Stud wieder annahm, als besonderer Gast auf der Bühne. Die Band spielte eine Reihe von Liedern, die Sharpe and the Replays in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren aufgenommen hatten. Das Konzert brachte fast 2.000 Pfund ein, die Sharpe dem Queen Alexandra Hospital spendete. Die Nachricht von dem Konzert erreichte auch Leute, die früher Chiswick Records betrieben (die Plattenfirma, mit der Sharpe and the Replays ihre ersten Hits hatten), und sie spendeten weitere 5.000 Pfund an die QAHH-Fonds. Sharpe starb am 5. Dezember 2019 im Alter von 67 Jahren.
Quelle: Wikipedia
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Rococo
Rococo ist Norberto Enrique Bohórquez Peralta wurde am 27. Oktober 1963 im heutigen Krankenhaus von Chiquinquirá, Kolumbien (dem kleinen Krankenhaus) geboren. Er stammt aus einer Familie von Gaita-Musikern; sein Grossvater väterlicherseits, Ramiro Bohórquez (verstorben), wirkte um 1949 als Sänger und Charrasca-Spieler an der ersten in Venezuela aufgenommenen Gaita mit: „La Gaita Número 1“ mit Los Gaiteros del Zulia. Seine Eltern, Norberto Bohórquez (verstorben) und Alicia Peralta de Bohórquez (verstorben), waren das ganze Jahr über begeisterte Gaita-Hörer. In ihrem Elternhaus wurde praktisch ausschliesslich Gaita gespielt. 1971, während seines Aufenthalts in San Francisco, sprach er bei der Gruppe Los Zagalines del Padre Vílchez vor und wurde aufgenommen. Er blieb jedoch nur kurze Zeit, da seine Familie nach Maracaibo umziehen musste und es ihm zu dieser Zeit nicht möglich war, zum Proben in den Stadtteil El Bajo in San Francisco zu reisen. Er ist der Neffe von Eudomar Peralta, einer bekannten Persönlichkeit der Gaita-Szene. Er wuchs auf, indem er seinen Onkel oft von Auftritten mit Guaco zurückkehren sah und im Haus seiner Grosseltern von jungen Musikern umgeben war, die die Gaita-Musik modernisierten, darunter Gustavo Aguado und Ricardo Hernández. Aus diesem Grund bezeichnet er seinen Onkel als seine grösste Inspiration für den Einstieg in die Gaita-Musik. (mehr unter Discogs)
Die Frontsängerinnen waren Evelyn & Elaine
Quelle: Discogs
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Rod McKuen
Rodney Marvin McKuen, geboren 29. April 1933 in Oakland, Kalifornien; † 29. Januar 2015 in Beverly Hills, Kalifornien, war ein US-amerikanischer Lyriker, Komponist und Singer-Songwriter.
McKuen, 1933 in Oakland geboren, flüchtete elfjährig vor seinem alkoholsüchtigen und gewalttätigen Stiefvater und lebte an der amerikanischen Westküste u. a. als Farmgehilfe, Landvermesser, Holzfäller, Rodeoreiter und Stuntman. Später arbeitete er als Kolumnist und nahm am Koreakrieg als Propagandaautor teil. Nach der Rückkehr in die USA trat er in San Francisco zunächst mit Folk Songs, später auch mit eigenen Liedern auf und spielte Ende der 1950er Jahre mehrere Alben bei Decca Records ein. Ausserdem sang er in Lionel Hamptons Band und wirkte in Filmen wie Pretty Baby (1956) und Summer Love (1958) mit.
In den 1960er Jahren lebte McKuen in Frankreich und übersetzte zahlreiche Chansons Jacques Brels ins Englische. Berühmt wurden Titel wie If You Go Away, gesungen u. a. von Neil Diamond, und Seasons in the Sun, gesungen von Terry Jacks; der Sänger Scott Walkernahm mehrere dieser Adaptionen auf Platte auf. Ausserdem übersetzte McKuen auch Chansons von Gilbert Bécaud, Pierre Delanoë, Michel Sardou und anderen. In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre veröffentlichte er Lyrikbände wie Stanyan Street and Other Sorrows, Listen to the Warm und Lonesome Cities, mit denen er grossen Erfolg in der Hippie-Szene hatte. Das Album Lonesome Cities wurde 1968 mit einem Grammy (Best Spoken Word Recording) ausgezeichnet. Mit der Arrangeurin Anita Kerr und den San Sebastian Strings nahm er ab 1967 eine Reihe von Popalben auf, darunter The Sea (1967), The Earth (1967), The Sky (1968), Home to the Sea (1969), For Lovers (1969) und The Soft Sea (1970). Für Frank Sinatra schrieb er die Songs für das Album A Man Alone. 1971 erschienen die Singles Soldiers Who Want To Be Heroes und Without a Worry in the World, die beide Platz 1 der niederländischen Single-Charts erreichten.
In den 1960er und 1970er Jahren komponierte er zudem einige erfolgreiche Filmmusiken, unter anderem 1969 den Soundtrack zu Die besten Jahre der Miss Jean Brodie (The Prime of Miss Jean Brodie) und 1971 den Originalscore zu Cowboy John – Der letzte Held im Wilden Westen. Für den Song Jean wurde er für einen Oscar (Best Song) nominiert, eine weitere Oscar-Nominierung brachte ihm die Musik zu dem Film A Boy Named Charlie Brown (1970) ein. Später wandte sich McKuen auch der klassischen Musik zu. Er komponierte Sinfonien, Orchestersuiten, Instrumentalkonzerte und kammermusikalische Werke. Sein Stück The City: A Suite für Erzähler und Orchester wurde für den Pulitzer-Preis für Musik nominiert. Daneben nahm er weitere Alben wie New Ballads (1970), Pastorale (1971) und McKuen Country (1976) auf. 1977 erschien sein autobiographisches Buch Finding My Father. Ab 1998 veröffentlichte er auf der Internetseite Rod McKuen / A Safe Place To Land Gedichte, Musik, Fotografien und eine tägliche Kolumne. Nach der Website wurde auch sein Buch A Safe Place To Land, das mit neuen Gedichten und zwei Musik-CDs aufwartete, benannt. Insgesamt nahm McKuen mehr als 200 Alben auf, erhielt weltweit mehr als 60 Gold- und Platinschallplatten und veröffentlichte mehr als dreissig Gedichtbände, die in ein Dutzend Sprachen übersetzt wurden. Seine Songs wurden von Künstlern wie Frank Sinatra, Madonna, Perry Como, Petula Clark, Daliah Lavi, Waylon Jennings, Chet Baker, Pete Fountain, Andy Williams, Percy Faith, Dusty Springfield, Johnny Mathis und Al Hirt aufgenommen.
McKuen starb am 29. Januar 2015 im kalifornischen Beverly Hills im Alter von 81 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung.
Quelle: Wikipedia
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Vinyl Singles