Speedball
Speedball ist eine deutsche Band aus Hannover feat. Hannes Haurein (Ex Rambler, Vera Kaa)
Mitglieder: Bass – Ulrich Alte-Tiemann / Drums – Hanns Hanneken ein deutscher Schlagzeuger und Songwriter. Derzeit (oder war) in der Schweiz ansässig / Guitar – Heiner Gastmann, Richard Preinbergs / Vocals – Eddie McGrogan.
Quelle: Discogs
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Spider Murphy Gang
Spider Murphy Gang; Der Name der 1977 gegründeten Gruppe aus München entstand nach dem fiktiven Gangster Spider Murphy aus dem Elvis Presley Song Jailhouse Rock (...Spider Murphy spielte das Tenorsaxophon, Little Joe blies auf der Zugposaune. Der Trommeljunge aus Illinois machte Crash, Boom, Bang, die ganze Rhythmusgruppe war die Purple Gang...) Die bayerische Mundart-Band wurde mit dem Nummer 1 Hit, Skandal im Sperrbezirk bekannt. (mehr unter Wikipedia)
Gründungsmitglieder:
Günther Sigl, Gesang, Bass / Barny Murphy, Gitarre / Michael Busse, Keyboard / Franz Trojan † 2021, Schlagzeug.
Quelle: Wikipedia
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Spliff
Spliff, eine deutsche Band entstand aus der ehemaligen Band von Nina Hagen. Der Name Spliff verweist auf eine alternative Szenen-Bezeichnung für eine Haschisch-Zigarette Joint. Die Band existierte von 1980 bis 1985 mit einem musikalischen Repertoire von Pop, Rock, Funk und elektronischer Musik. Insbesondere der Keyboardsound von Reinhold Heil und später das elektronische Schlagzeug prägten ihre Musik.
Gründungsmitglieder:
Herwing Mitteregger, Gesang, Schlagzeug / Reinhold Heil, Keyboard, Gesang / Bernhard Potschka, Gitarre / Manfred Praeker † 2012, Gesang, Bass.
Quelle: Wikipedia
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Springtime
Springtime war eine österreichische Band.
Springtime erreichte ab Mitte der 1970er-Jahre einige Popularität. Songs wie Jingle Me, Jingle You, Mr. Captain und Mrs. Caroline Robinson sind auch heute noch gelegentlich im österreichischen Rundfunk zu hören. Beim Eurovision Song Contest 1978 in Paris vertrat die Band Österreich mit dem Lied Mrs. Caroline Robinson. Mit 14 Punkten erreichten sie den 15. Platz unter 20 Teilnehmern. Norbert Niedermayer, Gerhard Markel und Walter Markel hatten das Lied geschrieben. Die Gruppe war intern vom ORF für die Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt worden. Es wurde auch eine englische Fassung des Titels aufgenommen. Kurz nach der Teilnahme am Eurovision Song Contest löste sich die Gruppe auf. Niedermayer hatte bereits Erfahrung im Wettbewerb; 1972 hatte er Österreich als Mitglied der Gruppe Milestones vertreten.
Quelle: Wikipedia
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Square
Square eine österreichische Rockband aus Graz, aktiv von 1982 bis 1986. In ihrer Karriere veröffentlichten sie zwei 7"-Singles und spielten rund 60 Shows in der ganzen Steiermark
Mitglieder: Joe Dorner, Johnny Schwarzinger, Lutschi Neuberger, Michael Traguth, Öa Wailland und Rene Pettinger.
Quelle: Discogs
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Stefan Waggershausen
Stefan Waggershausen, geboren 20. Februar 1949 in Friedrichshafen; ist ein deutscher Sänger, Musikproduzent, Liedermacher und Autor.
Den ersten Plattenvertrag als Solokünstler unterzeichnete Waggershausen 1974 bei CBS Records (Columbia Records), und in der Folge produzierte Waggershausen sein Debüt-Album Traumtanzzeit in Hamburg (Windrose Studios), München (Union Studios), Berlin (Audio Tonstudios) und London (Orange Studios). Bereits bei dieser ersten Produktion von Stefan Waggershausen waren mit Udo Arndt, Gottfried Böttger, Sigi Schwab, Paul Vincent, Keith Forsey, Mal Luker und Christoph Busse einige Musiker vertreten, die auch später massgeblich an diversen weiteren Alben mitwirkten. Der Titel Traumtanz ist eine von Bob Dylan genehmigte deutsche Coverversion seines Titels Desolation Row. 1980 veröffentlichte Waggershausen das Album Hallo Engel über Ariola, dass nach 37 Wochen in den Charts und mehr als 250.000 verkauften Exemplaren mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde. Das Album enthält neben der gleichnamigen Single Hallo Engel auch den Titel Verzeih'n Sie, Madame, mit dem Waggershausen an der Vorentscheidung zum Grand Prix Eurovision teilnahm und den vierten Platz belegte. 1981 erhielt er den Deutschen Schallplattenpreis der deutschen Phonoakademie als „Künstler des Jahres“. Hallo Engel wurde mit der Goldenen Europa ausgezeichnet. Im Oktober 1981 erschien Fang mich auf, ein Album über Verlierer und Unabhängige, melancholisch und ironisch. Im Winter folgte der erste grosse Liveauftritt bei „ROCKPOP IN CONCERT – Nacht der Lieder“ (ZDF), neben Wolfgang Ambros, Lucio Dalla, Chris de Burgh, Randy Newman und Sally Oldfield. 1982/1983 tourte Stefan Waggershausen erstmals mit eigener Band durch Deutschland. Die mit der italienischen Popsängerin Alice eingesungene Single Zu nah am Feuer wurde im Januar 1984 veröffentlicht. Nachdem die fünfte Waggershausen-Produktion erschien, fand eine weitere Tour statt. Im Herbst folgte als Résumé der Tour die Live-CD Mitten ins Herz. Die beiden Alben Touché d´amour und Im Herzen des Orkans etablierten Waggershausen in der deutschen Musikszene. Er produzierte für Musikerkollegen und schrieb Filmmusiken. 1987 wirkte Waggershausen gemeinsam mit Künstlern wie David Knopfler, Gitte Hænning, Bläck Fööss, Inga Rumpf und Heinz Rudolf Kunze am Benefiz-Projekt Water is Life mit, dessen Einnahmen an Greenpeace gespendet wurden. 1990 erschien das Album Tief im Süden meines Herzens. Erneut gab es ein musikalisches Duett, nun mit der Sängerin Viktor Lazlo, mit der Waggershausen die beiden Titel Das erste Mal tat’s noch weh und Jesse in Brüssel und Paris produzierte. Das Album platzierte sich durch 4 erfolgreiche Single-Auskopplungen über 5 Monate hinweg in den deutschen Charts und die Single Das erste Mal tat’s noch weh erreichte in 23 Chartwochen zwischenzeitlich Platz 6. Dafür wurde Stefan Waggershausen mit dem Silbernen RTL-Löwen, der Goldenen Europa und RSH Gold geehrt.
Quelle: Wikipedia
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Alice
Alice, geboren 26. September 1954 als Carla Bissi in Forlì, ist eine italienische Popsängerin. Sie gewann 1981 das Sanremo-Festival mit dem Lied Per Elisa.
Im Jahr 1984 hatte sie zwei Hitsingles mit Duetten: Zu nah am Feuer mit dem deutschen Sänger Stefan Waggershausen, das in der Schweiz und Österreich Nummer eins der Charts wurde, sowie I treni di Tozeur, eine erneute Zusammenarbeit mit Battiato, mit dem sie beim Eurovision Song Contest 1984 den fünften Platz belegte. (mehr unter Wikipedia)
Quelle: Wikipedia
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Viktor Lazlo
Viktor Lazlo, geboren 7. Oktober 1960 in Lorient, Frankreich, eigentlich Sonia Dronier, ist eine französisch-belgische Pop-Sängerin. Sie wählte ihren Künstlernamen in Anlehnung an den fiktiven Widerstandskämpfer Victor László (gespielt von Paul Henreid) aus dem Film Casablanca.
In Deutschland wurde sie durch das Duett mit Stefan Waggershausen Das erste Mal tat's noch weh von 1990 bekannt. (mehr unter Wikipedia)
Quelle: Wikipedia
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Steinwolke
Steinwolke war eine im 1976 gegründete Folk-Rock-Band, die aus Rottweil stammte und deren erste LP 1978 erschien.
Die Band wurde von drei Mitgliedern der Familie Haas und Adoptivsohn der Haas-Familie Dominic Dias sowie Uli Schmid gegründet. In den ersten Jahren erspielte sich die Band durch eigenwillige, im Folkrock verwurzelte und weltmusikorientierte Stücke mit zahlreichen Liveauftritten vor eher alternativ geprägtem Publikum. 1983 erschien dann, als Ergebnis einer längeren Phase mit immer mehr deutschsprachigen und poppigen Anteilen unter den Songs, die erste rein deutschsprachige LP der Band mit dem Hit Katharine. Das Lied hat sich bis heute zu einem Evergreen und Kultpartysong entwickelt und erscheint auch heute noch immer wieder in deutscher Originalsprache weltweit in Radiohitlisten wie Japan, Afrika und Nahost.
Gründungsmitglieder:
Clemens Maria Haas, Gesang, Gitarre / Konrad Haas, Gesang, Saxophon / Andreas Haas, Bass / Dominic Dias, Gesang, Schlagzeug / Uli Schmid, Keyboard.
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Stephan Remmler
Stephan Remmler, geboren 25. August 1946 in Witten ist ein deutscher Sänger, Komponist und Musikproduzent. Bekannt wurde er als Sänger der Gruppe Trio, mit dem Lied Da Da Da. Er ist das einzige noch lebende Mitglied der ehemaligen Band Trio.
In den 70-er Jahren trat Stephan Remmler unter dem Pseudonym Rex Carter als Schlagersänger auf. 1979 gründete Stephan Remmler zusammen mit Kralle Krawinkel († 2014) und Peter Behrens († 2016) die Gruppe Trio und war deren Texter und Sänger. In einer kreativen Pause bei Trio (1984) veröffentlichte er als Stephan & Nina gemeinsam mit der neunjährigen Angela Smecca die Single Feuerwerk. Nachdem sich Trio 1986 aufgelöst hatte, begann Stephan Remmer eine Solokarriere. Er schrieb und produzierte seine Musik fast ausnahmslos im Alleingang. Gleich die erste Single seiner Solokarriere Keine Sterne in Athen war seine kommerziell erfolgreichste. Die zweite Single Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei wurde unerwartet zu einem Karnevalsschlager. Beide Singles erreichten den dritten Platz der deutschen Singlecharts. An diese Erfolge konnte er seither nicht mehr anknüpfen. In der Folge veröffentlichte er eine Reihe von Alben, von denen sich nur noch sein zweites Album Lotto von 1988 in den Charts platzieren konnte. Ab 1989 zog sich Stephan Remmler eine Zeitlang weitgehend aus dem Musikgeschäft zurück, da er nunmehr Vater geworden war und sich verstärkt seinem Familienleben widmete. 2003 komponierte und produzierte er gemeinsam mit seinen drei Söhnen Cecil, Jonni und Lauro ein Album. Das Album selbst blieb unveröffentlicht, da die Formation kurzfristig ihren Plattenvertrag verlor. Zwei vorab erschienene Singles, darunter Everybody Cha Cha, erreichten jedoch in Deutschland hohe Chartpositionen. 2006 folgte ein weiteres Soloalbum. Als Plattenfirma wählte er das eher kleine Label der befreundeten Inga Humpe it.sounds. Das Album 1,2,3,4.... das Stephan Remmler gemeinsam mit seinem ältesten Sohn produziert hatte, konnte sich nur auf den hinteren Plätzen der deutschen Albumcharts platzieren. 2007 komponierte er mit Cecil den Soundtrack zu dem Film Vollidiot nach dem Buch von Tommy Jaud, der im April 2007 in die Kinos kam. 2015 erschien Stephan Remmlers Kinderbuch Heinrich, Schweinrich und die fliegenden Krokodile. Von 2013 bis 2016 komponierte und produzierte Stephan Remmler Schlagertitel für Sarah Jane Scott, die Lebensgefährtin seines Sohnes Cecil, deren Album Ich schau dir in die Augen im April 2016 erschien.
Quelle: Wikipedia
Nina
Nina, bürgerlich Angela Smecca, geboren 5. Dezember 1974 in Gevelsberg; ist eine deutsche Sängerin und Schauspielerin.
Smecca wurde an der Seite von Stephan Remmler bekannt, als sie mit ihm zusammen 1984 das Lied Feuerwerk unter dem Namen Stephan und Nina sang. Die damals Neunjährige wurde aus zahlreichen Bewerberinnen ausgewählt, die sich über eine Suchaktion der Bild-Zeitung um den Platz an Remmlers Seite bewarben. Das Lied Feuerwerk sollte ursprünglich im Duett mit Nina Hagen produziert werden, was allerdings an vertragsrechtlichen Hindernissen scheiterte, so dass stattdessen ein Kind als Duettpartnerin gesucht wurde. Smecca musste sich für Fernsehauftritte und Videoproduktionen die Haare abrasieren lassen, damit sie dem ebenfalls kahlgeschorenen Remmler ähnelte. Feuerwerk platzierte sich in den deutschen Single-Charts auf Platz 32. Die ebenfalls internationalen Versionen (Fireworks auf Englisch und Fuegos artificiales auf Spanisch) konnten sich kommerziell nicht durchsetzen. Weitere Sprachfassungen auf Italienisch und Französisch blieben gänzlich unveröffentlicht.
Quelle: Wikipedia
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Stern Meissen
Die Stern-Combo Meissen, von 1980 bis 1989 Stern Meissen, ist eine 1964 von Martin Schreier, Norbert Jäger ( † 2017) und Bernd Fiedler in Meissen in der DDR gegründete Musikgruppe. Sie ist eine der ältesten bestehenden Rockbands Deutschlands.
Ihren ersten Auftritt hatte die Stern-Combo Meissen am 24. September 1964 auf einer Feier für Rentner im Luftbad Meissen-Spaar. Wie viele weitere ostdeutsche Bands der 1960er Jahre spielte sie am Anfang ihrer Karriere Stücke international bekannter Künstler, ihre Vorbilder waren Bands wie Chicago, Blood, Sweat & Tears oder The Flock. Von 1970 bis 1973 gehörte ein aus Axel Gothe, Gerhard Lau und Christian Höhle bestehendes Bläser-Trio zur Band. Nach dem Ausscheiden dieses Trios und dem Wechsel der Musiker zu Berufsmusikern wechselten auch die musikalischen Vorbilder. Progressive-Rock-Bands wie Emerson, Lake & Palmer, Pink Floyd, Genesis und Yes waren nun Inspiration für künftige Werke. Typisch dafür war unter anderem die Verwendung einer Vielzahl Synthesizer. Ab Mitte der 1970er Jahre kamen eigene Werke hinzu, die dem Artrock zugerechnet werden können, etwa Der Kampf um den Südpol. 1977 erschien das Debüt Stern-Combo Meissen, das eine sechsstellige Auflage erzielte. Im Folgejahr wurde das Album Weisses Gold veröffentlicht, das als Konzeptalbum die Geschichte der Entdeckung des Porzellans in Dresden beschreibt. Recht eindeutig dem Progressive Rock lassen sich die beiden darauffolgenden Werke zuordnen. Ein Höhepunkt ist der acht Minuten lange Titel Die Sage in Der weite Weg. Mit Der Frühling ist auch ein elektronisches Arrangement eines Teilstücks aus Die vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi auf dem Album enthalten. Das 1981 erschienene Album Reise zum Mittelpunkt des Menschen setzte die Entwicklung des Progressive Rock fort.
Im Jahr 1980 wurde der Name der Band zu Stern Meissen verkürzt. Wenig später erfolgte ein Wechsel der Stilrichtung hin zu kürzeren, tanzbaren Liedern, wie etwa auf dem 1982 erschienenen Album Stundenschlag. Der Wandel ging mit häufigen Umbesetzungen innerhalb der Formation einher. Auch die Leadsänger wechselten: Auf Veronika Fischer (1970) folgte 1972 Reinhard Fissler (1978 gemeinsam mit Werther Lohse von der Gruppe Lift). Fissler, der als „Seelensänger“ bezeichnet wurde, musste 1982 zusammen mit Michael Behm die Band verlassen und wurde durch Ralf Schmidt alias IC Falkenberg ersetzt (1983–1989). 1981 wurde Stern Meissen mit dem Kunstpreis der DDR ausgezeichnet. 1982 gewann die Band den 1. Preis beim Internationalen Schlagerfestival Dresden. Die letzten beiden Stern-Meissen-Veröffentlichungen Taufrisch und Nächte enthielten rockige Popmusik, die mit dem früheren Charakter der Band praktisch nichts mehr zu tun hatte. Gleichwohl stellte sich zu dieser Zeit der grösste kommerzielle Erfolg für Stern Meissen ein. (mehr unter Wikipedia)
Gründungsmitglieder: Schlagzeug, Gesang, Martin Schreier / Keyboard, Perkussion, Gesang, Norbert Jäger (bis 2011, † 2017) / Bass, Gesang, Bernd Fiedler (bis 1979) / Saxophon, Werner Bertram (bis 1968) / Gitarre, Günter Manicke (bis 1967) / Gitarre, Gottfried Sieber (bis 1968) / Gitarre, Dieter Schreiber (bis 1967)
Quelle: Wikipedia
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Steve Bender
Steve Bender, geboren 2. November 1946 in Mainz; † 7. Mai 2006 in München; eigentlich Karl-Heinz Bender; war ein deutscher Sänger, Komponist, Texter und Musikproduzent. International bekannt wurde er als Sänger der Gruppe Dschinghis Khan, mit deren gleichnamigem Titel er beim Eurovision Song Contest (1979) in Jerusalem für Deutschland den vierten Platz errang.
Schon früher war er als Mitglied und Leiter der Bands The Poor Things, The Soul Five und Black Panthers tätig, ferner von Charly and the Neptunes und The Pages. Mit dem Disco-Hit The Final Thing (London-Records) kam er unter die Top 10 der US-amerikanischen Billboard-Dance-Charts. Längere Chartplatzierungen erreichte er neben Deutschland (wo z. B. 1979 Dschinghis Khan vier Wochen die deutschen Singlechartsanführte) in Kanada, Japan und Russland sowie in Israel, wo mit Dschinghis Khan erstmals deutsche Künstler die Spitze der Hitparade erreichten. Benders letztes Comeback mit der „Reunion“-Gruppe Dschinghis Khan feierte er im Dezember 2005 in der Moskauer Olympia-Halle vor 30.000 russischen Fans, bei der als weitere Gründungsmitglieder Edina Pop, Henriette und Wolfgang Heichel mitwirkten. Als Solokünstler veröffentlichte er international 19 Singles und drei LPs. Bender war insgesamt für mehr als 10 Plattenfirmen tätig, unter anderem für Ariola, Avex (Japan), C.B.S., Jupiter- und M-Records, London Records (USA) und Teldec.
Er starb am 7. Mai 2006 an Lungenkrebs. Der Öffentlichkeit verschwieg der Musiker lange seine Krankheit und unterzog sich mehreren Chemotherapien. Bender lebte zuletzt in München und hinterliess eine Ehefrau und eine gemeinsame Tochter, die Sängerin Melanie Bender.
Quelle: Wikipedia
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Steve Young * Stevie B.
Steve Young mit bürgerlichem Namen: Wolfgang Jung, ist ein deutscher Sänger und Liedermacher, geboren am 22. Januar 1947 in Osnabrück, Deutschland.
Er begann seine Musikkarriere bereits im Alter von 17 Jahren in seiner Geburtsstadt Osnabrück. Im Jahr 1966 gründete er in der Schweiz als Frontmann die Band The Young Ones. Die Gruppe war in den 1970er Jahren eine bekannte Spitzenband und trat an namhaften Orten wie dem Park Café in Wiesbaden oder dem San Francisco in Essen auf. Unter seinem bürgerlichen Namen Wolfgang Jung veröffentlichte er ebenfalls Musik, darunter die Single Blaue Augen im Jahr 1976(Ariola). In späteren Jahren erlangte er unter dem Namen Steve Young grosse Bekanntheit als Entertainer auf Mallorca. Er galt dort als feste Grösse im Bierkönig und wurde oft als „wahrer König von Mallorca“ bezeichnet. Er lebte zeitweise in Pattaya und engagierte sich dort auch für soziale Projekte.
Stevie Bi und den Mann dahinter, Wolfgang Jung.
1. Die doppelte Identität: Das Gesicht (Stevie Bi): Auf den Plattencovern von Hits wie Midnight Music (1979) wurde ein dunkelhäutiger Performer abgebildet. Dies entsprach dem damaligen Disco-Zeitgeist (ähnlich wie bei Projekten von Frank Farian). Der Kopf (Wolfgang Jung): Die eigentliche Musik, die Kompositionen und die Studio-Stimme stammten von dem hellhäutigen deutschen Musiker Wolfgang Jung.
2. Die Alias-Namen: Wolfgang Jung operierte unter einer Vielzahl von Pseudonymen, um verschiedene Genres zu trennen: Steve Owen / S. B. Owen: Sein häufigstes Alias für Pop-Produktionen und Songwriting-Credits. Steve Young: Genutzt für Singles wie You (1984). Stevie Bi / Stevie B.: Speziell für die Disco-Welle bei Ariola. Schreibvarianten: Durch internationale Pressungen entstanden Fehler wie Steve Ovanoder Stewe Owen.
3. Grösste Erfolge & Zusammenarbeit: Midnight Music (1979): Sein international bekanntester Club-Hit unter dem Namen Stevie B.. Songwriting für Stars: Er schrieb und produzierte für die Elite des deutschen Schlagers und Pops, darunter: Rex Gildo, Juliane Werding, Mario Lehner & Bernie Paul (Zusammenarbeit in der Münchner Studioszene)
4. Einordnung: Wolfgang Jung war ein klassischer „Studio-Magier“. Während er als Liedermacher und Komponist im Hintergrund die Fäden zog und für die Qualität des „Münchner Sounds“ bürgte, überliess er das Rampenlicht bei Disco-Projekten oft optisch passenderen Kunstfiguren. Heute führt die Namensgleichheit mit dem US-Sänger Stevie B. Because I Love You oft zu Fehlern in digitalen Musikarchiven.
Quelle: KI-Zusammenfassung
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Strassenjungs
Strassenjungs (Eigenschreibweise auch StrASsenjungs) ist eine deutsche Deutschrock-Band aus Frankfurt am Main. Neben der Aktivität als Band betreiben die Mitglieder seit 1979 auch das Label Tritt Records.
Die Gruppe wurde 1977 von dem Produzententeam Axel Klopprogge und Eckehard Ziedrich ins Leben gerufen. Klopprogge und Ziedrich hatten die beginnende Popularität des Punkrocks und insbesondere der Sex Pistolsin England verfolgt und wollten in Deutschland mit einer ähnlichen Gruppe starten. Da in Deutschland Punkrock noch relativ unbekannt war, schrieben sie aggressive Lieder mit vermeintlich anstössigen Texten Das Debütalbum Dauerlutscher wurde 1977 in dem eher für Krautrock bekannten Studio Panne-Paulsen in Frankfurt-Heddernheim aufgenommen. Als Vertragspartner wurde CBS (heute Sony) gefunden. Bei der Veröffentlichung verkaufte sich das Album jedoch nur schlecht. Die Single-Auskopplung Birgit O. floppte ebenfalls. Eine Tournee im Vorprogramm der Punkrock-Labelkollegen The Clash brachte Achtungserfolge, jedoch nicht den erhofften kommerziellen Durchbruch. Promotionaktionen wie die Verteilung von Kondomen vor dem Kant-Kino in Berlin erregten Aufmerksamkeit, aber wenig Umsatz. Erst Jahre später sollte das kommerziell erfolgreich sein. Für die Band gab es weder Management noch eine Booking-Agentur. Mangels weiterer Perspektiven lösten sich die Strassenjungs auf. Bassist Nils Selzer übernahm daraufhin die Namensrechte vom früheren Produzententeam und scharte neue Musiker um sich. Er nahm nun auch die Rolle des Komponisten und Texters ein und wechselte vom Bass an die Rhythmusgitarre. Mit Harry Heinen, der über einen Aushang an der Goethe-Universität in Frankfurt gefunden worden war, an Leadgitarre und Gesang, Volker „Pickup“ Picard am Bass und Gesang und Martin Herbolzheimer am Schlagzeug nahm Selzer 1978 das in Eigenproduktion produzierte Album Wir ham ne Party auf. Am 6. September 2019 gaben die Strassenjungs in der Frankfurter Batschkapp ihr Abschiedskonzert nach 42 Jahren Bandgeschichte. Die Band besteht aber weiter. Im Mai 2020 veröffentlichte sie die Single Arschlöcher (digital) bei ihrem Vertriebspartner Broken Silence. Dazu gab es ein Videoclip auf YouTube und Facebook.
Gründungsmitglieder: Holger Schmidt („Karl Kraftlos“) (1977–1978), Gesang, Gitarre / Alexander Rodmann („Alexander Adrett“) (1977–1978), Gesang, Gitarre / Nils Selzer („Mario Nett“), Bass, Gesang / Karl-Heinz Traut („Willi Anstand“) (1977–1978), Schlagzeug.
Quelle: Wikipedia
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Stringmasters
Die Single Crazy Little Cuckoo (1980) von den Stringmasters wurde von Harald Blobel arrangiert und produziert. Harald Blobel stammt aus Deutschland, verlegte seinen Lebensmittelpunkt aber in die Schweiz. Er war in der Region Basel als einflussreicher Pionier für Aufnahmestudios bekannt. Er arbeitete als Multi-Instrumentalist (insbesondere als Pianist), Arrangeur und Musikproduzent. In seinem eigenen Studio Harald Blobel produzierte er zahlreiche Künstler und Instrumental-Projekte. Unter Namen wie The Stringmasters (Label: Pick Records) veröffentlichte er eigene Kompositionen im Bereich der instrumentalen Unterhaltungsmusik, oft mit markanten Streicher-Sätzen. Blobel gilt als Pionier der Aufnahmestudio-Szene im Dreiländereck (Deutschland/Schweiz). Er arbeitete nicht nur an eigenen Projekten wie den Stringmasters, sondern unterstützte auch zahlreiche andere Musiker bei ihren Produktionen als Arrangeur und Studiomusiker. Sein Stil zeichnete sich durch eine hohe handwerkliche Präzision im Bereich der Unterhaltungsmusik aus.
Quellen: Ki-Abfrage & KI-Zusammenfassung
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STS
STS "Steinbäcker - Timischl - Schiffkowitz", war eine dreiköpfige Pop-Rock-Band aus Österreich. Das Trio wurde 1978 gegründet. Alle drei Musiker stammen aus der Steiermark, was immer wieder in ihren Liedern anklingt. Die drei spielen akustische Gitarre und singen die Refrains ihrer Lieder dreistimmig, während der Solopart mit wenigen Ausnahmen vom Komponisten selbst gesungen wird. Bislang erhielt STS für die Produktionen dreimal eine Goldene Schallplatte, elfmal Platin, dreimal Doppelplatin und einmal Fünffachplatin.; sie verkauften 2,5 Millionen Alben. Vor allem ihre Treue zu ihrer eigenen musikalischen Linie und ihre leidenschaftlichen Live-Auftritte machten sie bekannt und beliebt. Im Jahr 2012 absolvierten STS ihre Schlusstournee. Als Abschluss erhielten alle drei Bandmitglieder das "Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich". Im Juni 2014 gaben STS bekannt, dass sie in Zukunft nicht mehr gemeinsam auf der Bühne auftreten werden. Als Begründung wurden gesundheitliche Probleme von Günter Timischl genannt. Im 2021 hatten STS einen Gastauftritt bei der Opus-Abschiedstour, bei dem alle drei Bandmitglieder gemeinsam an zwei Abenden auf der Bühne standen. Es war der erste gemeinsame Auftritt nach neun Jahren. Als Comeback wollen alle drei Musiker die Auftritte nicht verstanden wissen, auch planen sie aktuell nicht, in Zukunft wieder gemeinsam auf der Bühne zu stehen.
Gründungsmitglieder:
Gert Steinbäcker, geboren 27. November 1952 in Graz-St. Peter. Liedermacher, Musiker und Sänger.
Günter Timischl, geboren 11. Mai 1948 in Fürstenfeld, Steiermark. Liedermacher, Musiker und Sänger.
Schiffkowitz mit bürgerlichem Namen: Helmut Röhrling, geboren 27. Dezember 1946 in Graz. Liedermacher, Musiker und Sänger.
Quelle: Wikipedia
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The Subtones
The Subtones waren 1984 einer der Gewinner des Senats-Rockwettbewerb. (Von 1979 bis 1991 veranstaltete der Berliner Senat unter dem Titel Berlin Rock News einen Wettbewerb für Berliner Bands und Musiker mit dem Ziel, noch fast unbekannten Talenten die Möglichkeit zu geben, ihr Können einer grösseren Öffentlichkeit zu präsentieren. Organisiert wurde der Wettbewerb von der Senatsverwaltung für Kultur mit dem so genannten Rockbeauftragten. Die teilnehmenden Gruppen mussten neben einer Demo-Cassette auch einen ausgefüllten Fragebogen zu Besetzung, Stilrichtung und Auftrittserfahrungen einreichen.)
The Subtones wurden 1984 in West-Berlin gegründet.
Gründungsmitglieder: Bass, Gesang Tommy Lamour bürgerlich Thomas Bley / Gitarre, Gesang Andrew W. Home bürgerlich Andreas Waldheim / Schlagzeug, Gesang Marlon Rodgers.
Quelle: rockinberlin.de
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Sunday
Sunday (Sonntag) ist ein ehemaliges Berliner Vokalquartett in der Besetzung zwei Frauen und zwei Männer.
Die Gruppe wurde 1976 vom Produzenten Peter Wagner mit Berliner Studio-Chorsängern gegründet. Das Gründungsmitglied Norman Ascot ist auch als Komponist und als Produzent bekannt. Die Berlinerin Silvia Gehrke, als einzige von Beginn an bis zur Auflösung der Gruppe dabei, ist auch Komponistin und Textdichterin für Schlagersänger. Silvia Gehrke und Doris de Vries waren Ehefrauen der Chefs zweier Plattenfirmen. Für Dieter Bohlen war Sunday eine Zwischenstation auf seinem Karriereweg.
1. Besetzung (1976): Silvia Gehrke, Jutta Kulitza, Peter Schröder und Norman Ascot.
2. Besetzung (1979): Silvia Gehrke, Jutta Kulitza, Peter Schröder und Karl Ringena.
3. Besetzung (1981): Silvia Gehrke, Doris de Vries und Dieter Bohlen.
Quelle: Wikipedia
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Sunflowers
Sunflowers eine deutsches Pop-Duo.
Die Sunflowers waren ein deutsches Pop-Duo, bestehend aus: Karin Isenbarth und Renate (Nachname in den meisten Credits nicht separat aufgeführt, oft als Teil des von Jürgen Isenbarth produzierten Projekts geführt). Die Gruppe wurde massgeblich von Karins Ehemann, dem Musiker und Produzenten Jürgen Isenbarth (Künstlername Ilscho), betreut und produziert.
Quelle: KI-Abfrage
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Sunrise
Die deutsche Popband Sunrise (aktiv von ca. 1977 bis 1981) war ein klassisches Projekt talentierter Studiomusiker und Komponisten, die hinter den Kulissen der deutschen Musikindustrie eine bedeutende Rolle spielten.
Die Band wurde im Umfeld des Hamburger Peer-Musikverlags gegründet. Ihr Stil war eine Mischung aus Soft-Pop und Disco, wobei sie fast ausschliesslich auf Englisch sangen, um international anschlussfähig zu sein. Ihr grösster Erfolg war die Single Call On Me (1977). Interessanterweise wurde der Song in Deutschland erst durch die Coverversion von Jürgen Drews ("Wir zieh'n heut' Abend aufs Dach") zum massiven Radio-Hit. Die Gruppe veröffentlichte Titel wie Liverpool (1978), Good, Good, Good (1978) und Sphinx (1980).
Nach der Auflösung der Band im Jahr 1981 machten die Mitglieder als Produzenten und Songschreiber Karriere:
Michael Reinecke: Er wurde einer der profiliertesten deutschen Komponisten. Er schrieb unter anderem die ESC-Beiträge Aufrecht geh'n (Mary Roos, 1984) und Lied für einen Freund (Maxi & Chris Garden, 1988).
Hanno Harders & Holger Kopp: Die beiden arbeiteten eng zusammen und gründeten später das Projekt Beagle Music Ltd., das mit dem Song Daydream (bekannt aus einer Eiscreme-Werbung) einen grossen Erfolg feierte.
Jörg Fries: Blieb ebenfalls in der Musikszene aktiv, oft in Zusammenarbeit mit den anderen Sunrise-Mitgliedern bei verschiedenen Studioproduktionen.
Der Song Call On Me erlebte 1996 ein spätes internationales Revival, als die US-Sängerin Amber ihn unter dem Titel Colour of Love erfolgreich coverte.
Quelle: KI-Zusammenfassung
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Superfeucht * S.F.2
Superfeucht ist eine österreichische Rockband aus Linz, die 1981 gegründet wurde. Superfeucht (später S.F.2) hatte in den Jahren 1985 bis 1987 einige grössere Hits auf dem Radiosender Ö3. Die Band war mit Titeln wie Jetzt oder nie oder Der erste Schritt mehrere Wochen in den Charts des Senders und war 1985 mit Falco auf der Europatournee Amadeus. Drei LPs und 10 Singles wurden in dieser Zeiz produziert. 2008 gab es eine Wiedervereinigung um den Sänger und Gründer Ewald Tröbinger und Schlagzeuger Josef Resl. Am 10. Mai 2013 wurde das Album 12 veröffentlicht.
Gründungsmitglieder: Ewald Tröbinger, Gesang, Schlagzeug / Martin Seimen, Keyboards / Christoph Bankhammer, Keyboards / Manfred Dieplinger, Bass / Roland Winkler, Gitarre.
Quelle: Wikipedia
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S.F.2 & Fussballer für Kinder
S.F.2, österreichische Pop-Rock-Band aus Linz, Oberösterreich. 1982 als Superfeucht gegründet, 1986 in S.F.2 (steht für Superfeucht 2) umbenannt und 1994 wieder zu Superfeucht gewechselt.
Fussballer für Kinder, Promenentenchor mit: Paul Breitner (Fussballinternationaler), Lothar Matthäus (Mittelfeldspieler, FC Bayern München), Jürgen Werner (Nationalspieler, SK Voest Linz), Klaus Lindenberger (Nationaltorhüter, LASK).
Helfen! Der Grundgedanke der Aktion „Für Kinder-gegen Krebs“.
Quellen: Discogs & Coverrückseite.
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Supermax
Kurt Johann „Kurtl“ Hauenstein, geboren 14. Jänner 1949 in Wien; † in der Nacht vom 20. auf den 21. März 2011, war ein österreichischer Musiker, vor allem bekannt als Gründer und Inhaber des Musikprojektes Supermax.
Kurt Hauenstein war der Sohn des Wienerliedertexters und Schriftstellers Hans Hauenstein. Nach eigenen Aussagen hatte Kurt Hauenstein adelige Vorfahren. Da jedoch sein Grossvater eine Bürgerliche geheiratet habe, sei diesem der Adelstitel aberkannt worden. Kurt Hauenstein wuchs im 2. Wiener Gemeindebezirk, Leopoldstadt, auf und machte vor seiner musikalischen Karriere eine Ausbildung zum Juwelier. 1971 gründete der damals 22-jährige Bassist gemeinsam mit Karl Ratzer, Peter Wolf (dem späteren Keyboarder von Frank Zappa), Jano Stojka und George Dogette die österreichische Rockband Gipsy Love. 1972 verliess Kurt Hauenstein Gipsy Love und wurde von Harri Stojka am Bass ersetzt. Für Harri Stojka und Hauenstein, wie auch für Peter Wolf, war die Band der Ausgangspunkt ihrer späteren Karrieren. Gipsy Love wird wegen ihrer musikalischen Qualitäten und des Einflusses, den die Band auf die Karrieren der beteiligten Musiker hatte, enorme Wichtigkeit für die österreichische Musikszene attestiert.
Nach seinem Ausstieg bei Gipsy Love zog Hauenstein nach Frankfurt am Main, wo er bei diversen Funksessions spielte, sich aber auch schnell einen Ruf als Studiomusiker machte. Gemeinsam mit den ebenfalls aus Österreich stammenden Musikern Christian Kolonovitsund Richard Schönherz wurde Hauenstein oft als „First cut“-Player engagiert (einmal einspielen und fertig), womit die Studiokosten der Produzenten erheblich gesenkt werden konnten. Mehr oder weniger gehörte Hauenstein in dieser Zeit zum Inventar der von Fred Schreier in Offenbach betriebenen Europasound Studios. Dort lernte Hauenstein 1976 den Produzenten Frank Farian kennen und wirkte bei dessen selbst produziertem Hit Rocky als Bassist mit. Auch vom Produzenten Bernt Moehrle wurde Hauenstein mehrfach als Bassist gebucht. Im selben Jahr traf Hauenstein bei einem Aufenthalt in England den in Frankfurt am Main für Bellaphon Records tätigen, aber immer mehr für seine eigene Produktionsfirma Rockoko Productions eigenständig wirkenden Produzenten Peter Hauke, mit dessen Unterstützung im Januar 1977 das erste Supermax-Album Don’t Stop the Music aufgenommen und bei Atlantic veröffentlicht werden konnte. Der Projektname Supermax hatte übrigens zu keinem Zeitpunkt etwas mit einem von der deutschsprachigen Presse assoziierten Super-Max zu tun, sondern war lediglich eine Abkürzung für supermaximal, eine Steigerung des vor allem in der von Hauenstein oft frequentierten schwarzen Musikszene benutzten Terminus to the max. Dieser Unterschied wurde jedoch von den deutschsprachigen Journalisten weder wahrgenommen noch jemals hinterfragt. Im November 1977 erschien das zweite Album World of Today, dass in Deutschland 1978 mit über 500.000 verkauften Exemplaren Platz 2 der LP-Charts und Platinstatus erreichte. Der Song Lovemachine entwickelte sich zum Discoklassiker und erreichte bereits 1977 Platz 4 in Deutschland, Platz 6 in der Schweiz und Platz 9 in der österreichischen Hitparade. 1978 ging Hauenstein mit einer aus Profimusikern der Frankfurter Musik- und Studioszene formierten Band unter dem Namen Supermax auf eine ausgedehnte Clubtournee mit über 160 Konzerten, die ihn und die Band durch Deutschland, die Niederlande, Italien, Spanien und Belgien führte. Zu Promotionzwecken seiner Alben trat Hauenstein in Ausnahmefällen auch lediglich in Begleitung zweier schwarzer Sängerinnen unter dem Namen Supermax auf, zum Beispiel während einer TV-Show im bulgarischen Sofia, was man als Geburtsstunde seines Erfolges im damaligen Ostblock bezeichnen kann.
Im Jahr 1979 erschien das dritte Album Fly with Me, dass es in Deutschland ebenfalls bis auf Platz 9 schaffte, vor allem aber als internationaler Durchbruch für Supermax gilt. Lovemachine wurde im selben Jahr erneut in den Vereinigten Staaten veröffentlicht und landete auf Platz 96 der Billboard Blackcharts. Im Jahr 1980 erschien das vierte Album, Types of Skin, dass die Plattenfirma trotz 230.000 verkaufter Exemplare alleine in Deutschland dennoch als Flop einstufte, da es keine Chartplätze erreichte. Die Alben Meets the Almighty (1981) und Electricity (1983) waren dann auch aufgrund mangelnder Medienpräsenz echte Flops, zumindest gemessen an den Verkaufszahlen der ersten vier Alben. Hauenstein hatte es immer wieder auf die Bühne gezogen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass er neben dem Projekt auch eine Live-Band als Supermax ins Leben rief. Wer sich Disco-Auftritte von Supermax erwartet hatte, wurde zumindest live ziemlich enttäuscht. Von Anfang an waren die Live-Auftritte von Supermax Rockkonzerte mit starkem Reggae-Einfluss. Meist nahmen die Konzertbesucher mit ungläubigem Staunen erst nach mehreren Songs wahr, was sich da auf der Bühne eigentlich abspielte. Statt Discosound harte Drum Beats mit dem alles füllenden Bass von Kurt Hauenstein, von Santana beeinflusste Percussions, schwere Rockgitarren und prägnante Keyboards. Die Fluktuation in der Band war vorbestimmt. Da nur sehr wenige Bandmitglieder in die Studio-Produktionen des Supermax-Projekts einbezogen wurden, und wenn, dann lediglich als Studiomusiker abgespeist wurden und daher finanziell kaum vom Erfolg des Supermax-Projekts profitieren konnten, hatten sich im Laufe der Zeit fast alle Musiker aufgrund mangelnder Perspektiven wieder von Supermax bzw. Hauenstein getrennt. Dazu kam, dass es dauerhaft nicht genügend Auftritts- und damit nicht genügend Verdienstmöglichkeiten für die Bandmitglieder gab. Denn obwohl bei den Besuchern erfolgreich, hatten Supermax-Konzerte nie die gebührende Beachtung der Medien gefunden, da Hauenstein von deutschen und österreichischen Redakteuren als Disco-Maxe schubladisiert und ignoriert wurde. Hauenstein selbst sah sich aber auch als Rock- und Livemusiker – er war tatsächlich ein hervorragender Bassist – und wollte sich nicht von desinformierten und voreingenommenen Interviewern nur auf seine Disco-Hits reduzieren lassen. Aus diesen Gegensätzen entwickelte sich ein äusserst gestörtes Verhältnis zu den damals wichtigen Fernsehmoderatoren und Musikjournalisten, was ihn letztlich seine Publizität als erfolgreichen Livemusiker kostete, zumindest im deutschsprachigen Raum, selbst in seiner Heimat Österreich, obwohl er dort noch immer als Mitglied der legendären Band Gipsy Love bekannt war. Völlig anders war dies im Ausland, vor allem im damaligen Ostblock und in Nordafrika. So wurde Supermax zum Beispiel zum Jahreswechsel 1979/1980 für zwei Konzerte in Tunis engagiert und als Topnachricht in sämtlichen Medien platziert. Ausserdem lief ihr Song African Blood permanent alle 30 Minuten im Radio.
1980 durfte Supermax als erste westliche Popgruppe in Jugoslawien, Bulgarien, Ungarn, Rumänien und der Tschechoslowakei sowohl auf der Bühne als auch im Fernsehen auftreten. Im März 1981 war Supermax die erste weisse Band, die bei real existierender Apartheid mit zwei schwarzen Backgroundsängerinnen ohne den bei Konzerten vorgeschriebenen Trennvorhang zwischen weissen und schwarzen Musikern durch Südafrika tourte. Es gibt nur wenig Material über diese Tour. Erst einen Tag vor Tourbeginn hatte die nationale Anti-Apartheid-Bewegung nach langen Verhandlungen ihren üblichen Boykottaufruf gegenüber ausländischen Künstlern für Supermax aufgehoben. Hauenstein hatte sich zwar nie politisch geäussert, doch schon die einfache Missachtung der Apartheid war Provokation genug. Trotz Warnungen und Morddrohungen aus beiden Lagern (Pro- und Anti-Apartheid) gab es dann 21 Konzerte, bei denen es teilweise zu chaotischen Zuständen kam. In einigen anderen afrikanischen Ländern wurde Hauenstein wegen seiner Umgehung des damaligen Südafrika-Boykotts anschliessend mit einem Einreiseverbot belegt. Hauenstein wurde erst in Südafrika bewusst, worauf er sich eingelassen hatte, nahm die Realisierung der Tour jedoch als persönliche Herausforderung an. Schon die gemeinsame Einreise von Hauenstein und seiner schwarzen, aus Jamaika stammenden Ehefrau Doreen war eine Provokation des Regimes. Angeblich sollen die beiden eines der ersten ausländischen Ehepaare unterschiedlicher Hautfarbe gewesen sein, die zur damaligen Zeit offiziell in Südafrika einreisen durften.
Im Jahr 1997 stellte Hauenstein dann eine komplett neue Liveband zusammen und startete zum 20-jährigen Jubiläum des Supermax-Projektes seine erfolgreiche 20th Anniversary Tour durch den gesamten Osten, die mit einem Privatkonzert in der Diskothek P1 in Wien beendet wurde. Im Jahr 2004 veröffentlichte Hauenstein eine neue Maxisingle Let’s Send a Message, einen klassischen Remix seines weltberühmten Superhits Love Machine. Dazu veröffentlichte er eine Supermax-Biographie der Jahre 1977–2004 und tourte wieder mit Band durch Russland mit Konzerten in Moskau, Krasnodar, Wolgograd, Samara, Ufa, Perm, Ekaterinburg und vielen mehr. Das wichtigste Ereignis des Jahres 2004 war jedoch seine Rückkehr in seine Geburtsstadt Wien. In der Nacht vom 20. auf den 21. März 2011 verstarb Kurt Hauenstein an Herzversagen.
Quelle: Wikipedia
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Luisa Fernandez
Luisa Fernandez, geboren 14. August 1961 in Vigo, Provinz Pontevedra, autonome Region Galicien, Spanien; ist eine spanischstämmige Popsängerin, die in Deutschland lebt. (mehr unter Wikipedia)
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José Feliciano
José Feliciano eigentlich José Montserrate Feliciano García, geboren 10. September 1945 in Lares, Puerto Rico; ist ein puerto-ricanischer Sänger und Gitarrist. (mehr unter Wikipedia)
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