Sandra
Sandra, geboren 18. Mai 1962 als Sandra Ann Lauer in Saarbrücken; später Sandra Cretu und Sandra Menges ist eine deutsch-französische Popsängerin. Mit über 30 Millionen vor allem zwischen 1985 und 1992 verkauften Platten gehört sie zu den erfolgreichsten Künstlern Deutschlands.
Sandra Ann Lauer, Tochter von Karin Lauer, wurde 1974 vom Musikproduzenten George Roman entdeckt, der mit ihr 1976 die Single Andy, mein Freund aufnahm und veröffentlichte. Bereits mit elf Jahren hatte sie 1973 an einem Talentwettbewerb teilgenommen. Der Erfolg blieb jedoch zunächst aus, und Sandra stieg im August 1978 beim Mädchen-Trio Arabesque als Lead-Sängerin ein. Während Arabesque in Europa nur Achtungserfolge erzielte, erreichten sie in Japan grosse Popularität. Das Trio veröffentlichte in Japan 13 Alben und 30 Singles. Während dieser Zeit lernte Sandra den damaligen Tour-Keyboarder und späteren Komponisten und Produzenten Michael Cretu kennen. Sie wurden zunächst geschäftlich und dann ab 1984 auch privat ein Paar. Nach dem Ausstieg bei Arabesque nahm Sandra 1984 ihre zweite Solosingle auf: Japan ist weit, eine deutsche Version des Alphaville-Hits Big in Japan; produziert von Michael Cretu. Doch erst im Sommer 1985 gelang ihr mit dem Titel (I’ll Never Be) Maria Magdalena ein Hit. Diese Single, für die Hubert Kah den Refrain schrieb und den Backgroundgesang beisteuerte, wurde ein internationaler Erfolg. Bei Liveauftritten und in Videos trat Kah nicht in Erscheinung, stattdessen boten die Bandmitglieder (Steve Hall alias Peter Ries am Bass sowie Frank Peterson an den Keyboards, Wolfgang Filz am Schlagzeug) die Titel zum Playback dar. Das Lied erreichte in Deutschland und 20 weiteren Ländern Platz eins und kam in fünf weiteren Ländern in die Top Ten. Sandra war damit weltweit erfolgreich, in Schweden stellte die Single einen Verkaufsrekord auf. Der wie das zugehörige Album The Long Play im Herbst 1985 erschienene Nachfolgetitel In the Heat of the Night belegte beim Tokyo Song Contest 1986 den zweiten Platz und setzte auch den kommerziellen Erfolg in Europa, Asien und Südamerika fort.
Meist geschrieben und produziert vom Gespann Michael Cretu/Hubert Kah, entwickelte sich Sandra zu einer der erfolgreichsten Sängerinnen der 1980er Jahre und landete allein in Deutschland acht Top-Ten-Hits. Ebenfalls 1988 erhielt sie zusammen mit Kim Wilde eine Auszeichnung für die meisten in Europa von Frauen verkauften Platten. Auch bei den Lesern des grössten deutschen Jugendmagazins Bravo war Sandra beliebt und erhielt bei den jährlichen Leserwahlen zwischen 1985 und 1993 insgesamt neun Bravo Ottos, darunter fünfmal in Folge Gold (1988 bis 1992). Ihre 1989 erschienene Single Hiroshima ist ein Cover eines gleichnamigen Liedes der Band Wishful Thinking aus dem Jahre 1969. Kurz darauf folgte das Album Paintings in Yellow. Ab 1990 war sie auch als Sängerin an Cretus Projekt Enigma beteiligt. Close to Seven wurde Anfang 1992 ein Top-Ten-Album in Deutschland. Nach 1992 gelang es ihr nicht mehr, an die früheren Erfolge anzuknüpfen. Insbesondere das sechste Studioalbum Fading Shades von 1995 blieb hinter den gewohnten Verkaufszahlen zurück. Mit ihrer dritten Hitzusammenstellung My Favourites von Mitte 1999, das mit teilweise neu abgemischten Versionen ihrer Hits aufwartete, gelang ihr eine Top-20-Chartplatzierung. Im Oktober 2001 erschien mit Forever die erste neue Single seit 1995. Während Forever sich noch in den Top 50 der deutschen Single-Charts platzieren konnte, blieben die Nachfolger Such a Shame (ein Cover von Talk Talk) und I Close My Eyes ohne nennenswerten Erfolg. Im Frühjahr 2002 erreichte Sandra mit dem dazugehörigen siebten Studioalbum The Wheel of Time, das erstmals nach sieben Jahren neues Material enthielt, in Deutschland für eine Woche die Top-Ten (Platz acht). In den deutschen Charts platzierte sich Anfang 2006 das Duett mit DJ BoBo Secrets of Love, das sich fünf Wochen in den deutschen Top 20 hielt und bis auf Rang 13 kletterte. Im Juni 2016 veröffentlichte Sandra das Album The Very Best of Sandra. Dafür rief die Sängerin im April 2016 ihre Fans auf, per Online-Voting ihre Lieblingslieder zu wählen, um auf diese Weise die Trackliste zu bestimmen. Neben den 30 grössten Hits und zwei neuen Remixes von In the Heat of the Night und Secrets of Love enthält das Album auch die deutschsprachigen Songs Japan ist weit und Sekunden. Die Kompilation stieg auf Platz 50 in die deutschen Albumcharts ein. In einem Interview bei Markus Lanz 2012 bestätigte Sandra, dass sie französische Staatsbürgerin sei. Ihr Vater sei Franzose, und nach damals geltendem Staatsbürgerrecht bekamen die Kinder automatisch die Staatsbürgerschaft des Vaters. Sandra lebt auf Ibiza und in München.
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Saphir
Saphir war eine deutsche Synthie-Pop- und Disco-Band der 1980er Jahre.
Neben Leadsänger Arno Krause gehörten Frank Niedeggen und Pierro Copertino zum Trio. Im August 1985 erschien die Single Shot in the Night, die sich Ende September in den deutschen Charts platzieren konnte und Platz 37 erreichte. Mit I Am Alive stieg im März 1986 auch der Nachfolger in die deutsche Hitparade und erklomm Platz 45. Die ebenfalls 1986 veröffentlichten Singles I Feel Good (I Feel Fine) und The Witch-Queen of New Orleans verpassten den Charteinstieg. Abgesehen von The Witch-Queen of New Orleans, einer Coverversion des Hits der amerikanischen Band Redbone aus dem Jahr 1971, wurden alle Lieder auf Saphirs einzigem Studioalbum Perfect Combination von Mick Hannes und Walter Gerke geschrieben. Nachdem die letzten beiden Auskopplungen wenig Beachtung fanden, trennte sich die Gruppe.
Mitglieder: Arno Krause – Leadgesang, Gitarre / Frank Niedeggen – Gesang, Keyboard / Pierro Copertino – Gesang, Schlagzeug.
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Saragossa Band
Die Saragossa Band ist eine deutsche Pop-Band aus München und war von Ende der 1970er bis etwa Mitte der 1980er Jahre eine der erfolgreichsten und meistbeschäftigten professionellen Party-Bands Deutschlands. Sie tritt heute noch auf.
Die Musik der Saragossa Band vermischt Pop mit Elementen aus Calypso und Samba und traf in ihren ersten Jahren den Nerv der Zeit. 1984 spielten sie eine Südsee-Tour. Bis heute hat sie immer noch zahlreiche Auftritte und spielt vor allem in Ländern wie Rumänien, Ungarn und Österreich, auch auf grossen Festivals. Hin und wieder ist die Gruppe auch im Fernsehen zu sehen. Bekannt wurde die Gruppe ab 1977, als sie das Lied Big Bamboo herausbrachte, dass im karibischen Papiamentu-Dialekt gesungen wird. Rasta Man und Zabadak folgten, zwei Songs mit relativ wenig Text, die es in die Top Ten der deutschen Charts schafften. Die nachfolgenden Titel Ginger Red, Agadou, Aiko Aiko erreichten keine Top-10-Platzierungen mehr, jedoch ist Agadou der Titel mit der grössten Langzeitwirkung und bis heute der meistgespielte Song der Gruppe. Der Titel ist vor allem in Strandbars und Diskotheken beliebt. In den letzten Jahren entstanden mehrere Coverversionen dieses Titels (u. a. Hot Banditoz, DD Company, La Boom, Black Lace oder Proty Disco Kids), welche der Version der Saragossa Band, die selbst die Coverversion einer Club-Med-Hymne aus dem Jahr 1970 ist, nicht den Rang ablaufen.
Gründungsmitglied und Liedermacher Alfred Rudek starb am 20. Juli 2018 mit 63 Jahren.
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Schobert & Black
Schobert & Black häufig auch Schobert und Black war ein deutsches Liedermacher-Duo. Es bestand aus Wolfgang „Schobert“ Schulz und Lothar „Black“ Lechleiter und hatte seine grössten Erfolge in den 1970er Jahren.
Schobert & Black sangen sowohl kritische politische als auch Nonsens-Lieder, die sie selbst als „Höheren Blödsinn“ bezeichneten. Ihrer eigenen Aussage nach waren die „Erfinder des Höheren Blödsinns“ jedoch Ulrich Roski und Hanns Dieter Hüsch, mit denen sie auch oft gemeinsam auftraten. Bekannt wurden ihre gesungenen selbstvertonten Limericks, die grösstenteils aus dem Werk Limerick Teutsch des Dichterduos Georg Bungter und Günter Frorath stammten. Auch Klapphornverse wurden gern vorgetragen. Bei ihren Auftritten waren die meisten Ansagen und Überleitungen eigenständige Textwerke voller Sprachwitz und -akrobatik, die an Dauer die vorgetragenen Lieder oft deutlich übertrafen.
Wolfgang „Schobert“ Schulz, geboren 2. Juli 1941 in Stettin, Provinz Pommern; † 24. September 1992 in Berlin, sang ab 1961 mit seinem Schulkameraden Reinhard Mey und einem wechselnden dritten Mann als „Les trois Affamés“ (Die drei Verhungerten) englische, französische und spanische Folkmusik sowie selbstvertonte Balladen von François Villon und Gedichte von Georg von der Vring, unter anderem mit Peter Rohland.
Lothar „Black“ Lechleiter, geboren 13. Mai 1942 im ostpreussischen Ebenrode; machte ebenfalls seit 1961/62 in verschiedenen Gruppen Folkmusik und traf im Herbst 1965 auf Schobert. Beide verstanden sich auf Anhieb und gründeten noch im Herbst 1965 das Duo Schobert und Black. Im Sommer 1966 traten sie auf der Burg Waldeck erstmals als Schobert & Black beim Festival Chanson Folklore International auf. Ihr Repertoire bestand zunächst aus Vertonungen von Texten von Fritz Grasshoff und Nachdichtungen französischer Chansons. Später sangen sie hauptsächlich Chansons sowie politisch-satirische und lustige Lieder mit Texten von Günter Bruno Fuchs, Volker Ludwig, Felix Rexhausen oder aus eigener Feder. (mehr unter Wikipedia)
Quelle: Wikipedia
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Schrott nach 8
Während der Kern von Schrott nach 8 oft auf die Gründer reduziert wird, trat die Band insbesondere bei Live-Auftritten und Fernsehshows wie der ZDF-Hitparade (1984), als siebköpfige Formation auf.
Die Gruppe bestand aus einem festen Kern und wechselnden Musikern, um den vollen Live-Sound der NDW-Ära zu präsentieren:
Kern-Mitglieder: Karl „Charly Bianco“ Blass (Gesang, Gitarre; † 2007) / Walter Fricke (Bass; † 2025) / Johannes „Gully“ Müller.
Weitere Musiker der Ära (u. a.): Rudi Gast (Gitarre) / Winfried „Winnie“ Thomaschewski (Lead-Gitarre) / Manfred „Fred’l“ Zizler (Percussion) / Florian „Floh“ Ruppert (Bass) / Walter J. W. Schmid (Bass).
In Fernsehauftritten waren oft sieben Musiker auf der Bühne zu sehen, um die für den Song Zuppa Romana typische Partystimmung und die instrumentale Vielfalt (Gitarren, Bass, Schlagzeug, Percussion, Keyboards) abzubilden. Der Bandname war eine ironische Anspielung auf die damals sehr populäre Radiosendung Pop nach acht des Bayerischen Rundfunks. Ihr Hit Zuppa Romana erreichte im Jahr 1984 Platz 27 der deutschen Charts und war in den flämischen Charts sogar ein Top-5-Hit.
Quelle: KI-Zusammenfassung
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Schweizer
Klaus-Peter Schweizer, ein Urgestein deutscher Rockmusik, stammt aus Ulm. Mit seinem ersten Album 1981 unter seinem Namen Schweizer; eine interessante Mixtur aus Rock und garniert mit einer Prise NDW. Musikalischer Höhepunkt war dann 1987, als Schweizer mit dem Titel 13 Tage einen richtigen Sommerhit präsentierte. 1990 veröffentlichte Klaus-Peter Schweizer noch das wirklich gute Rock/Pop Album Keine Rosen, danach wurde es ruhig um die Band. 2004 das überraschende Comeback mit frischen Schlagerpop und neuen Notierungen in den Airplaycharts mit Ich hab frei. Schweizers angenehme Stimme verpackt in schönen popigen sanften Melodien zünden somit noch heute.
Mitglieder von 1981 bis 1987:
Klaus-Peter Schweizer, Gesang / Rolf Pröpper, Gitarre / Rainer Jäger, Keyboard / Uwe Hoffmeister, Saxophon / Jacques Bono, Bass / Hannes Eitner, Schlagzeug.
Nach Umbesetzung 1987:
Klaus-Peter Schweizer, Gesang, Gitarre / Hannes Eitner, Schlagzeug / Sabine Bundschu, Gesang, Keyboard.
Quelle: Wikipedia
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Scorpions
Scorpions ist eine deutsche Hard-Rock-Band aus Hannover, die 1965 als Nameless gegründet wurde, 1972 ihr erstes Album veröffentlichte und bis heute besteht. Zu den erfolgreichsten Songs der Scorpions zählen Rockhits wie Rock You Like a Hurricane, The Zoo, Big City Nights, No One Like You und Balladen wie Still Loving You, Send me an Angel und Wind of Change, die international bis heute zu den Rockklassikern gezählt werden. Mit über 110 Millionen verkauften Tonträgern und 50 Jahren auf der Bühne gehören die Scorpions zu den erfolgreichsten und langlebigsten Bands der Musikgeschichte. 2009 wurde die Band mit dem Echo Pop für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. 2010 wurden die Scorpions mit einem Stern und Handabdrücken der Mitglieder auf dem Rockwalk in Los Angeles geehrt und 2017 in die Hall of Heavy Metal History aufgenommen.
Die Band wurde 1965 in Sarstedt vom Gitarristen Rudolf Schenker und dem Schlagzeuger Wolfgang Dziony im Zuge der Beat- und Rockära als Amateurband zunächst unter dem Namen Nameless gegründet, da man sich auf keinen geeigneten Namen einigen konnte. Zur Anfangsbesetzung gehörten Joachim Kirchhoff (Bass), Rudolf Schenker (Gitarre), Karl-Heinz Vollmer (Gitarre) und Wolfgang Dziony (Schlagzeug). Nachgespielt wurde alles, was in der englischen Hitparade ganz oben war, hauptsächlich die Songs der Beatles. Ein Jahr nach der Gründung nannte sich die Band schließlich Scorpions, laut Rudolf Schenker deshalb, weil es sich dabei um einen Namen handelt, der sowohl national als auch international verstanden werden könnte. Ende 1969 wurden der Sänger Hegner und der Gitarrist Worobiec entlassen und der Sänger Klaus Meine und Rudolfs jüngerer Bruder Michael Schenker von der Band Copernicus stießen zu den Scorpions.
In den kommenden Monaten widmete sich die Band verstärkt dem Komponieren eigener Songs. Ihre Liedtexte schrieb sie von Beginn an auf Englisch, da sie von Anfang an das internationale Hard-Rock-Business erobern wollten. Ende 1978 spielten die Scorpions noch ein paar Konzerte mit Jabs, bevor sie mit den Aufnahmen für das Lovedrive-Album begannen. Während der Aufnahmen meldete sich Michael Schenker zurück, der soeben UFO verlassen hatte. So wurde der eben erst engagierte Jabs wieder entlassen und Michael Schenker nahm seinen Platz ein. Schenker spielte gemäss „offiziellen“ Angaben Lead-Gitarre bei drei Liedern des Lovedrive-Albums: Lovedrive, Another Piece of Meat und Coast To Coast. Wie später bekannt wurde, spielte er die Lead-Gitarre auch bei Holiday sowie (zumindest teilweise) bei Loving You Sunday Morning. Aufgrund von Alkohol- und anderen Problemen brach er während der Deutschlandtournee im Winter 1979 bereits nach wenigen Konzerten zusammen. Die Scorpions konnten Jabs daraufhin überreden, bei den verbleibenden Deutschlandkonzerten als Ersatz für Michael Schenker zu spielen. Auf der Frankreichtournee 1979 erlitt Michael Schenker erneut einen Zusammenbruch und musste abermals durch Jabs ersetzt werden. Da sich die restlichen Bandmitglieder zu diesem Zeitpunkt eingestehen mussten, dass sie mit Michael Schenker definitiv nicht mehr arbeiten konnten, boten sie Jabs an, fortan fix bei der Band zu bleiben. Dieser sagte nach drei Monaten Bedenkzeit während der Japantournee im Juni 1979 zu. Jabs Virtuosität und Spielfreude trägt bis heute noch entscheidend zum Erfolg der Band bei.
Während der Aufnahmen zum Album Blackout verlor Meine 1981 seine Stimme und wollte sogar die Band verlassen. Über die Jahre hatten sich bei ihm Verhärtungen auf den Stimmbändern gebildet. Doch die Freundschaft zwischen Rudolf Schenker und Klaus Meine und der enge Zusammenhalt innerhalb der Band liessen Klaus Meine nach einer langwierigen Gesangstherapie und zwei Stimmbandoperationen bei einem Wiener Facharzt, der auch Opernsänger behandelt, das Trauma überstehen. Danach (1982) konnte Meine seinen Stimmumfang sogar steigern. Für ihn gehört Blackout zu einem der drei wichtigsten Alben der Band. Es gilt als bestes Hard-Rock-Album des Jahres und erreichte die Top Ten der amerikanischen Charts. Die Stimmung auf diesen Konzerten verarbeitete Meine in dem Lied Wind of Change, das er im September 1989 schrieb und das 1990 auf dem Album Crazy World erschien und 1991 als Single veröffentlicht wurde. Das bis heute erfolgreichste Lied der Band wurde zum weltweiten Soundtrack zum Fall der Berliner Mauer im November 1989, dem Untergang der Sowjetunion und der Beendigung des Kalten Krieges, zur Hymne von Glasnost und Perestroika. Oft wird auch heute noch vermutet, dass das Lied aufgrund des Falls der Berliner Mauer entstand und geschrieben wurde, was jedoch definitiv nicht den Tatsachen entspricht. Das Lied wurde von den Scorpions später auch in einer russischen und spanischen Version aufgenommen.
Am 3. Oktober 1998 traten sie zum Tag der Deutschen Einheit in Hannover beim Konzert Rock for Germany, u. a. mit BAP, Bell, Book & Candle und Die Prinzen, als Headliner auf. Das Jahr 2002 verbrachte die Band auf einer Rock-Tour durch die großen Hallen der USA und Kanada mit Deep Purple und Dio und spielte dort 41 Shows. Dabei wechselten sich Deep Purple und die Scorpions als Headliner von Stadt zu Stadt ab Am 24. Januar 2010 gab die Band auf ihrer Webseite bekannt, dass sie sich nach der anstehenden Albumveröffentlichung und Welttournee auflösen wolle. Rudolf Schenker sagte, dass die Band in Würde abtreten wolle. Am 18. Januar 2013 gab die Band ihren „Rücktritt vom Rücktritt“ bekannt, so dass sie nach ihrer Welttournee doch weitermachen will aber keine weiteren langen Tourneen mehr plant, jedoch das eine oder andere Konzert doch noch geben möchte. Am 20. Februar 2015 erschien zu ihrem 50-jährigen Bandjubiläum die Platte Return to Forever. Das Album stieg auf dem 2. Platz der deutschen Albumcharts ein und erreichte Topplatzierungen in weiteren Charts. Im Juli 2020 war unter dem Motto Sin City Nights ein etwa einmonatiges Engagement mit neun Auftritten im Zappo Theater des Planet Hollywood Resort in Las Vegas, USA, geplant, dieses wurde aufgrund der COVID-19-Pandemie verschoben. Seit Frühjahr 2020 produzierten sie ein neues Album in ihren Heimstudios und im Peppermint-Park Studio Hannover.
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Silent Circle
Silent Circle ist eine deutsche Popband, die in den 1980er Jahren vor allem durch ihre Disco-Hits bekannt wurde.
Die Anfänge des Trios liegen im Jahr 1976. Damals tingelten der Keyboarder Axel Breitung und der Sänger Martin Tychsen durch Norddeutschland und belegten in einem Nachwuchswettbewerb den ersten Platz. Breitung gründete ein Unternehmen, das Licht- und Tonanlagen baut und sicherte sich damit den ständigen Kontakt zur Musikszene in der Universitätsstadt Göttingen. Der Kontakt zwischen Tychsen und ihm brach dadurch ab. Axel Breitung begann später Songs zu schreiben (unter anderem für Wencke Myhre, Marlene Ricci und Isabel Varell) und lernte Bernd Dietrich kennen, der später Verleger und Mit-Produzent von Silent Circle wurde. Dietrich machte ihn mit dem damals gefragten Tour- und Studio-Schlagzeuger CC Behrens bekannt. Die beiden absolvierten einige gemeinsame Auftritte, dann wechselte Breitung zu King's Bishop, einer Band, die Anfang der 1980er Jahre mit einer Mischung aus Classic Rock und Jazzrock überregional Erfolge verbuchte. Nach der Auflösung dieser Formation verschickte Breitung ein Demo unter dem Pseudonym Axel B. und bekam einen Plattenvertrag. Der Hammer hiess die Single, die Ende 1983 als NDW-Titel auf den Markt kam. Die Debütsingle der Band war Hide Away – Man Is Comin’!. Mit der Nachfolgesingle Single Touch in the Night gelang ihnen der Durchbruch, Stop the Rain und Love Is Just a Word waren weitere erfolgreiche Titel aus ihrem Debütalbum No. 1. Die Single Moonlight Affair aus dem Album erschien nur in Spanien. In den 1990er Jahren liess der Erfolg nach und die Gruppe konnte an frühere Erfolge nicht mehr anknüpfen. Heute spielt die Band meist auf Stadtfesten. Mitglieder sind aktuell: Martin Tychsen (Gesang), Harald Schäfer (Keyboards) und CC Behrens (Schlagzeug).
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Silicon Dream
Silicon Dream war ein Dance-Projekt von Klaus Munzert, geboren 14. Juli 1957, Offenburg / Baden, Deutschland; einem Sänger, Multiinstrumentalisten und Songwriter.
Klaus Munzert sang in verschiedenen Bands, studierte Volkswirtschaft in Freiburg und arbeitete zwei Jahre in einem Plattenladen. Nach Jobs in diversen Plattenfirmen, z. B. als Label-Manager für ZTT Records und Island Records, wo er u. a. U2 betreute, schuf er 1987 in einem Münchener Studio Silicon Dream. Der typische Sound, eine Mischung aus elektronischer Musik und Italo Disco, entstand, oft erst spät in der Nacht, durch die Verwendung von Samplern (z. B. EMU 3). Inspiration kam von Vorbildern wie Kraftwerk und Depeche Mode, aber auch von Frankie Goes to Hollywood, OFF und 16 BIT. Weil er Spass am Verkleiden hatte, trat der grosse Fan von Marcello Mastroianni im „Marcello“-Kostüm auf. Die beiden Tänzer Angelo und Danny komplettierten das Bild. Einige Live-Auftritte gab es auf einer Tournee durch Deutschland und Belgien, aber auch mit 16 BIT in Frankreich. Selbst bezeichnete Munzert den Silicon-Dream-Sound als „Tanzmusik mit Texten“, im Nachhinein setzten sich aber die Begriffe Europop und Eurodance durch. Klaus Munzert produzierte ebenfalls das Projekt Mega mit dem Titel You Got A Bausparvertrag und in den folgenden Jahren auch Künstler, wie Guillermo Marchena, Dolls United, Otto Waalkes, Hape Kerkeling, Full Speed, K2, Jürgen von der Lippe und Daniel Küblböck.
Quelle: Wikipedia
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Silver Convention
Silver Convention war eine deutsche Disco-Formation der 1970er Jahre, gegründet 1974 in München und aufgelöst 1979.
Die Gruppe Silver Convention wurde in München von dem Produzenten Michael Kunze ins Leben gerufen. Komponist war der damalige Studiopianist Sylvester Levay, dessen Spitzname „Silver“ der Gruppe den Namen gab. Die Gruppe war ein typischer Vertreter des sogenannten Munich Sound, einer Unterart der Disco-Musik der 1970er Jahre. Für ihre ersten Aufnahmen engagierten Kunze und Levay Studiomusiker und Studiosängerinnen. Nachdem sie mit der ersten Singleveröffentlichung Save Me unter dem Namen Silver Bird Convention im Jahre 1975 einen Hit im Vereinigten Königreich landen konnten, mussten sie reale Gesichter für die Studioformation finden. Sie engagierten schliesslich Linda G. Thompson, ein Ex-Mitglied der The Les Humphries Singers, Penny McLean sowie Ramona Wulf für die Live-Auftritte. Penny McLean hatte schon mehrere Schallplatten als Solosängerin und im Duo herausgebracht und auch Ramona Wulf hatte unter ihrem Künstlernamen Ramona bereits zahlreiche Schlager veröffentlicht. Nach dem Anfangserfolg mit Save Me gelang Silver Convention 1975 mit Fly, Robin, Fly ein internationaler Tophit. Der komplette Text des Songs besteht nur aus dem mehrfach wiederholten Satz „Fly, robin, fly, up up to the sky“. Damit erreichten sie Platz eins der US-Charts und der Song über ein fliegendes Rotkehlchen bescherte den Machern Kunze und Levay auch einen Grammy Award für die beste R&B-Instrumentaldarbietung. Der Nachfolgetitel Get Up and Boogie erreichte Platz zwei der US-Charts. Die nachfolgenden Singles boten vornehmlich eine Wiederholung des einmal erfolgreichen Sounds. Mit No, No, Joe und Everybody’s Talkin’ ’Bout Love konnten Silver Convention noch zwei mittlere Chartnotierungen erreichen. Ende 1976 verliess Linda G. Thompson die Band und wurde durch Rhonda Heath ersetzt. Im Jahre 1977 vertraten Silver Convention Deutschland beim Eurovision Song Contest in London mit dem Song Telegram. Sie belegten Rang acht und erreichten in den deutschen Charts mit dem Titel zum letzten Mal die Top 30. Im Jahre 1978 ändert sich die Besetzung ein weiteres Mal. Für Penny McLean kam Zenda Jacks, die der Gruppe aber nur ein Jahr lang angehörte. Die letzte Single mit neuem Material wurde 1979 dann wieder mit Penny McLean aufgenommen. Die Mitglieder der Anfangsbesetzung machten auch Soloaufnahmen und veröffentlichten sowohl Singles als auch Alben. Von Linda G. Thompson erschienen die Singles Ooh What a Night und Come Softly, Ramona brachte die Singles Save the Last Dance for Me, Natural Man und Parlez-moi d’amour sowie das Album Natural Woman heraus. Diese waren allerdings kommerziell wenig erfolgreich. Einzig Penny McLean konnte mit Lady Bump und 1-2-3-4 Fire in Deutschland zwei Soloerfolge mit Top-Platzierungen in den Charts erzielen, des Weiteren Notierungen in den mittleren Rängen. Die von ihr herausgebrachten Alben trugen die Titel Lady Bump, Penny und Midnight Explosion.
Gründungsmitglieder:
Linda G. Thompson, geborene Uebelherr, geboren 21. September 1948 in Gersthofen, Bayern; ist eine deutsche Popsängerin. Ihre grössten Erfolge hatte sie als Mitglied der Gruppe Silver Convention.
Penny McLean, geboren 4. November 1946 in Klagenfurt als Gertrude Wirschinger; bürgerlich Gertrude Münzer; ist eine österreichische Sängerin und Sachbuch-Autorin im Bereich Esoterik. Sie wurde in den 1970er Jahren mit der Gruppe Silver Convention wie auch als Solosängerin mit dem Song Lady Bump bekannt.
Ramona Wulf, auch bekannt unter: Ramona, bürgerlich: Ramona Kraft, geboren 18. Oktober 1954 in Hanau; ist eine deutsche Schlager-, Disco- und Popsängerin.
Quelle: Wikipedia
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Simon Butterfly
Bernd Cornelius Simon, geboren 24. August 1946 in Hamburg; † 27. November 2017 in München, war ein deutscher Musikproduzent, Sänger und Synchronsprecher.
Der Sohn des Schlagersängers Hans-Arno Simon arbeitete zunächst als Musikproduzent z. B. mit Agnetha und Danyel Gérard (Produktion der deutschen Fassung von Gérards Hit Butterfly), bevor er 1973 unter dem Pseudonym Simon Butterfly Rain Rain Rain selbst als Schlagersänger in Erscheinung trat. In späteren Jahren produzierte er u. a. Lieder von Kristina Bach, Eberhard Hertelund Stefan Mross. Ab 1985 war Simon darüber hinaus als Synchronsprecher tätig. Seine markante, leicht brüchige Stimme prädestinierte ihn als Sprecher von Zeichentrickfiguren. Seine bekannteste Synchronrolle ist die des „Moe Szyslak“, dem Barkeeper aus der Serie Die Simpsons, dem er ab 1991 über 27 Jahre seine Stimme lieh. Auch sprach er „Lenny Leonard“ in Staffel 1 der Serie. Zu seinen weiteren Zeichentrickrollen zählen die Maus „Winslow“ in CatDog und die „Ente“ im Film Till Eulenspiegel. Ausserdem sprach er in den beiden Transformers-Serien The Transformers und Transformers: Generation 2 sowie im Film Transformers – Der Kampf um Cybertron von 1984 den Decepticon Starscream. In der Serie Für alle Fälle Amy sprach er in vier Folgen den Schauspieler Gregory Harrison. Bernd Simon starb am 27. November 2017 im Alter von 71 Jahren.
Quelle: Wikipedia
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Sissy Kelling
Sissy Kelling ist eine deutsche Schauspielerin und Sängerin, die Mitte der 1980er Jahre bekannt wurde.
Ihre wichtigste Rolle und der Ursprung des Songs Do You Feel The Motion stehen in direktem Zusammenhang mit der damals extrem populären Musiksendung Formel Eins. Sissy Kelling spielte 1985 die Hauptrolle der Automechanikerin Tina Lehmann in der Musikkomödie Der Formel Eins Film (Originaltitel: Feel the Motion). In der Handlung träumt ihre Figur davon, ein Popstar zu werden. Der Song: Do You Feel The Motion (1985) ist der Titelsong dieses Films. Er wurde von Sissy Kelling selbst zusammen mit Stefan Zauner (bekannt von der Münchener Freiheit) geschrieben. Produziert wurde die Single von Harald Steinhauer und erschien beim Label EMI.
Aufgrund ihres damaligen Looks (kurze Haare, freches Auftreten) wurde sie oft mit Nena verglichen, worauf der Film sogar ironisch anspielt, indem Moderator Ingolf Lück sie im Film mit Nena verwechselt. Neben dem Film war sie 1986 der zentrale Charakter in der 13-teiligen ARD-Serie "Blam!", die sich ebenfalls satirisch mit dem Pop-Geschäft auseinandersetzte. Nach diesen Erfolgen Mitte der 80er Jahre zog sie sich weitgehend aus der ersten Reihe des Showgeschäfts zurück.
Quelle: KI-Zusammenfassung
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Sixtysix
Über die Gruppe Sixtysix gibt es aufgrund ihrer kurzen Aktivitätszeit und der Veröffentlichung von nur einer bekannten Single nur sehr begrenzte Informationen. Die Band stammt aus Deutschland. Da die Single Love Was In My Eyes im Jahr 1984 über das deutsche Label Coconut Records (bekannt für Künstler wie Bad Boys Blue oder Wolfgang Petry) veröffentlicht wurde, lässt sich die Gruppe dem damaligen deutschen Pop- und Euro-Disco-Umfeld zuordnen. Ihr Sound entsprach dem typischen melodischen Pop/Synthpop der mittleren 80er Jahre. Die Single wurde von Tony Hendrik und Karin van Haaren produziert, dem erfolgreichen Produzenten-Duo hinter Coconut Records, das massgeblich den Sound des deutschen Euro-Disco prägte. Da die Gruppe nach dieser Veröffentlichung nicht mehr in Erscheinung trat, gilt sie als klassisches "One-Single"-Projekt der 80er Jahre. (KI-Zusammenfassung)
Sixtysix Mitglieder: Micky, geboren 1963, Gitarre / Gina, geboren 1966, Bass / Bernd, geboren 1947, Gitarre / Hübi, Schlagzeug. (Infobeiblatt)
Quellen: KI-Zusammenfassung & Infobeiblatt
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Skip
Skip eine Deutsche Teenager Band aus Heidelberg der Mitte 80-er Jahren.
Mitglieder: Holger Nesweda, Schlagzeug / Ronnie Post, Bass / Stefan Bernauer, Gesang, Keyboard / Torsten Knauber, Gitarre.
Quelle: Discogs
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The Slags
The Slags, Akustisch / Indie-Rock'n Roll / Alternative Rock / Garage Rock Band aus Deutschland.
Mitglieder sind: Suse Michel – Schlagzeug, Gesang / Conni Maly – Gitarren, Hintergrundgesang / Bine Morgenstern – Gesang, Harfe, Percussion, Akkordeon / Anja Kraft - Bass.
Quele: Discogs
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Smiler
Smiler eine österreichische Disco/Rock-Gruppe, gegründet 1976, löste sich 1978 auf, nachdem sie zwei 7"-Singles auf Ariola veröffentlicht hatte, formierte sich 1995 neu und gaben schliesslich im November 2000 auf.
Mitglieder: Harald Fischer, Sänger, Gitarrist und Liedermacher / Karin Raab, Sängerin / Lovro Novak, Gitarrist.
Quelle: Discogs
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Smiley
Smiley; Tobias Pflug, Musik- und Medienmanager aus Bayern, Deutschland. Ehemaliger Manager und Ehemann von Juliane Werding. War auch Manager der Spider Murphy Gang.
Quelle: Discogs
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Snap!
Snap! ist ein 1989 in Deutschland gegründetes Eurodance- und Trance-Projekt der Frankfurter Produzenten Michael Münzing und Luca Anzilotti (vorher bekannt als 16 BIT und gemeinsam mit Sven Väth als OFF).
Mit ihrem Erstlingswerk The Power gelang ihnen im Frühjahr 1990 ein internationaler Hit, der Elemente aus Hip-Hop und Dance kombinierte. Es folgten weitere Hitsingles wie Ooops Up (1990), Rhythm Is a Dancer (1992) und Welcome to Tomorrow (Are You Ready?) (1994). Nachdem sich Münzing und Anzilotti ab 1996 mehr trancigen Soundlandschaften zugewandt hatten, blieben weitere Erfolge ausserhalb Deutschlands aus. Das Studioprojekt Snap!, bestehend aus den Musikproduzenten Benito Benites (Michael Münzing) und John Virgo Garrett III (Luca Anzilotti), benannte sich nach einer Funktion in einem Sequencer-Programm. Münzing und Anzilotti galten zu dieser Zeit als Begründer des Eurodance, weil sie amerikanischen Dancemusik-Produzenten erfolgreich Konkurrenz machten. Der erste Titel und Nummer-eins-Hit von Snap!, The Power, war in der Ursprungsversion ein Plagiat. Das Lied, eine Mischung aus House- und Hip-Hop-Elementen, enthielt einige unerlaubt verwendete Elemente aus dem Schlagzeug-Loop von King of the Beats von Mantronix, dem Rap Let the Words Flow von Chill Rob G und der Classic Line I’ve Got the Power aus Love’s Gonna Get You von Jocelyn Brown. Zunächst durften Münzing und Anzilotti den Titel nicht herausbringen – alle Kopien wurden eingestampft und eine neue Version mit dem Rapper Turbo B. wurde aufgenommen. Auch das Logo von Snap!, die schnippende Hand, ist eine Kopie des Logos des amerikanischen Labels Stax Records, auf dem in den 1970er-Jahren Acts wie Otis Redding, Isaac Hayes und die BarKays erschienen. Anfangs war der Rapper Turbo B. das Gesicht von Snap! und trat mit den stets wechselnden Sängerinnen als „Frontman“ der Formation auf, obwohl gerade diese mit ihren ausdrucksstarken Stimmen wesentlich zum Erfolg des Projektes beitrugen. So waren anfangs Jackie Harris, Penny Ford und, bei Rhythm Is a Dancer, Thea Austin (* 10. Juni 1967) zu hören. Der Song basiert mit seiner Hauptmelodie auf dem frühen 80er-Jahre-Song Auto-Man von Newcleus, einer Electronic-Hip-Hop-Gruppe. Der Song Money vom Album The Madman’s Return (1992) enthält ebenfalls diese Melodie. Für die Singles Exterminate (1992) und Do You See the Light (Looking For) (1993) engagierten Anzilotti und Münzing Niki Haris, geboren 17. April 1962 in Benton Harbor/Michigan), die als Begleitsängerin von Madonna bekannt geworden war. Für den neuen Sound von Snap!, der ab 1993 eher in Richtung Trance tendierte, wurden von nun an in den Liedern keine Rap-Parts mehr eingebaut, womit Turbo B. als Rapper überflüssig wurde. Nach Niki Haris wurde Summer (geb. als Paula Brown am 27. Dezember 1967 in Washington, D.C.) als Sängerin für die meisten Lieder des dritten Albums Welcome to Tomorrow (1994) verpflichtet (Summer hatte zuvor schon bei Plattenaufnahmen von Künstlern wie Paula Abdul oder Snoop Doggy Dogg mitgewirkt). Das Titellied schaffte es auf Platz 1 in Frankreich, während es in Deutschland Platz 4 erreichte und zudem Platin erhielt. Summer ist neben Snap! auch an vielen anderen Projekten als Sängerin und Tänzerin beteiligt. Heute lebt sie in Washington, D.C. und ist u. a. am Washingtonballet als Dozentin tätig.
Gründungsmitglieder: Michael Münzing und Luca Anzilotti sind ein deutsches Musikproduzenten-Duo, das als Begründer des Eurodance gilt. Als Pseudonyme nutzten sie auch die Namen Benito Benites (Michael Münzing, * 1952) und John Virgo Garrett III (Luca Anzilotti, * 1963).
Turbo B., geboren 30. April 1967 in Pittsburgh, Pennsylvania; bürgerlich Durron Maurice Butler; ist ein US-amerikanischer Rapper und ehemaliges Mitglied von SNAP!.
Quelle: Wikipedia
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Snäp!
Snäp! ist eine Ende 1981 in Köln gegründete Neue-Deutsche-Welle-Band, bestehend aus den Sängern Jürgen „Rich“ Heckmann und Günter Markert, dem Gitarristen Peer Fischer, Bassisten Michael „Linus“ Büttgen und Schlagzeuger Ralph „Gus“ Gusovius (der von 1994 bis 2023 bei den Bläck Fööss spielte). Zuvor spielten die Mitglieder der Band in der Gruppe „Die Moonlights“. Der Name Snäp steht lautmalerisch für das Fingerschnippen, das auch auf allen Plattencovern abgebildet ist. Zu den grössten Hits gehören das vielfach gesampelte Lied Elisabeth sowie der Radio-Hit Sommer, Sonne, Sand und Meer, der 1983 Platz 28 in den deutschen Airplaycharts erreichen konnte.
Quelle: Wikipedia
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Vinyl Singles